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  • Jobsuche 2026: Diese Kompetenzen und Skills sind jetzt besonders gefragt


    Die Arbeitswelt verändert sich andauernd. Mit dieser raschen Veränderung ziehen auch die Anforderungen an Kompetenzen in der Berufswelt mit. Welche Kompetenzen sollte man nun wirklich vorweisen können, um bei der Jobsuche im Jahr 2026 erfolgreich zu sein?

    2026 wird der Jobmarkt mehr als je zuvor von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und neuen Arbeitsmodellen geprägt sein. 

    Um heute im Beruf erfolgreich durchzustarten, sind weit mehr als nur klassische Fachkenntnisse von Bedeutung.

    In diesem Beitrag erfährst du alles über die Skills der Zukunft inklusive Bewerbungstipps, mit denen du ArbeitgeberInnen garantiert überzeugst.

    Digitale Kompetenzen & KI-Know-how: Warum Hard Skills 2026 noch so wichtig sind

    Digitale Kenntnisse gehören zu den wichtigsten Hard Skills auf dem Arbeitsmarkt. Sie sind keineswegs mehr wegzudenken. Kaum noch ein Job führt an den Kenntnissen der Digitalisierung vorbei. Selbst Berufe, die früher kaum digital geprägt waren, arbeiten heute mit Software, Daten und Automatisierung.

    Sogar auf politischer Ebene wird deutlich:

    “Bis 2030 sollen möglichst alle Menschen über digitale Grundkompetenzen verfügen und mehr IT-Fachkräfte ausgebildet werden.” – Digital Austria

    Digitale Skills sind also keine Zusatzqualifikation mehr, sondern eine grundlegende Voraussetzung für die neue Arbeitswelt. 

    Bei den digitalen Kompetenzen geht es nicht darum, besonders technikaffin zu sein, sondern ein einfaches allgemeines digitales Grundverständnis einsetzen zu können. 

    Warum diese Kompetenzen so wichtig sind

    Der Arbeitsalltag besteht zu einem großen Teil aus Abwicklungen über digitale Tools und Plattformen. Jemand, der sich damit gut auskennt, arbeitet strukturierter, spart Zeit und vermeidet Fehler. Weiters haben Unternehmen die Erwartung, dass neue Technologien wie KI sinnvoll angewendet werden, um Prozesse zu optimieren.

    Außerdem zeigen digitale Kompetenzen, dass man offen gegenüber Veränderungen ist und sich weiterentwickeln will – genau das stellt bei der Arbeitssuche einen großen Vorteil dar.

    Bewerbungstipp: Liste in deinem Lebenslauf konkrete Programme und digitale Tools auf, mit denen du bereits gearbeitet hast.

     Soft Skills & Kommunikation: Der menschliche Erfolgsfaktor im Job

    Zu den Soft Skills gehören jene Fähigkeiten, die nicht einfach von einer KI ersetzt werden können. Gerade deshalb sind diese in Zeiten von Home Office so unverzichtbar. 

    Während viele Tätigkeiten zunehmend automatisiert werden, sind soziale Kompetenzen eine der wichtigsten Stärken von ArbeitnehmerInnen.

    Kommunikation ist Key

    Egal ob im Online-Meeting, im Team-Chat oder im persönlichen Austausch. Wer deutlich kommuniziert und andere respektiert, trägt zu einem besseren Arbeitsumfeld bei. Gerade in Teams, die verteilt oder remote arbeiten, ist es essentiell, Missverständnisse durch fehlende Kommunikation zu verhindern. 

    Es geht dabei nicht nur darum, sich klar ausdrücken zu können. Viel entscheidender ist es oft, zuzuhören, auf andere einzugehen und in stressigen Situationen gelassen zu bleiben.

    Neben der Kommunikationsfähigkeit gibt es auch noch andere wesentliche Eigenschaften, die für ein gemütliches Zusammenspiel im Berufsalltag sorgen.  

    Vor allem im alltäglichen Miteinander werden diese Soft Skills deutlich. Etwa daran, wie gut jemand mit abweichenden Meinungen umgeht oder gemeinsame Lösungen erarbeitet. 

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Umgang mit konstruktiver Kritik: Wer in der Lage ist, Feedback anzunehmen, entwickelt sich schneller und wirkt professionell. Zudem tragen Empathie und interkulturelles Verständnis dazu bei, Missverständnisse zu vermeiden und insgesamt ein positives Arbeitsklima zu fördern.

    Wer diese Kompetenzen mitbringt, wirkt nicht nur zuverlässig, sondern auch kompetent und professionell. 

    Bewerbungstipp: Versuche in deiner Bewerbung konkrete Beispiele zu nennen, die deine Soft Skills zeigen – zum Beispiel aus Projekten oder Teamarbeiten.

     Lernbereitschaft & Anpassungsfähigkeit: Warum Stillstand keine Option ist

    Stillstand ist im Berufsleben der neuen Arbeitswelt kaum bis gar nicht möglich. Neue Arbeitsmodelle und Technologien gehören dazu, sind aber immer nur für eine gewisse Zeit bestimmt. Was heute noch aktuell ist, kann morgen schon wieder ganz anders funktionieren. 

    Genau deswegen zählt auch die Lernbereitschaft zu den wichtigsten Kompetenzen 2026.

    Die Bereitschaft zur ständigen Weiterentwicklung und zum Lernen ist vor allem notwendig, um langfristigen Erfolg sicherzustellen. 

    Das kann sich in ganz vielen verschiedenen Formen gestalten: über Online-Kurse, Fortbildungen, Podcasts, oder einfaches Learning-by-Doing im Berufsalltag. 

    Ganz wesentlich ist immer die innere Einstellung, nämlich Offenheit und keine Angst vor Veränderungen zu haben. 

    Warum Anpassungsfähigkeit über deine Zukunft entscheidet

    Anpassungsfähigkeit spielt auch dieses Jahr eine zentrale Rolle. Nicht jede Veränderung ist angenehm, und nicht jede Umstellung verläuft problemlos. Trotzdem haben Unternehmen die Erwartung, dass Mitarbeitende flexibel bleiben, mit Veränderungen umgehen können und neue Situationen rasch meistern.

    Diese Fähigkeit ist vor allem in der Zeit der Digitalisierung und KI besonders wertvoll. Wer sich immer wieder mit innovativen Technologien beschäftigt, bleibt am Laufenden und verbessert somit seine beruflichen Perspektiven.

    Diese Kompetenzen zeigen dem Arbeitgeber vor allem eines: die Motivation und den Willen zur persönlichen Weiterentwicklung.

    Bewerbungstipp: Erwähne Weiterbildungen oder neue Fähigkeiten, die du dir selbst angeeignet hast – das zeigt Engagement

    Selbstmanagement & Organisation: Erfolgreich arbeiten ohne ständige Kontrolle

    In vielen Berufen hat man heute viel mehr Freiheit als in der Vergangenheit. Für viele sind flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und projektorientierte Arbeit bereits Alltag. Damit steigt aber auch die Verantwortung für das eigene Arbeitsverhalten.

    Denn wer nicht ständig überwacht wird, muss sich gut selbst organisieren können.

    Selbstmanagement umfasst unter anderem die sinnvolle Strukturierung des eigenen Arbeitstags, das Setzen von Prioritäten und die zuverlässige Erledigung von Aufgaben. Es ist dabei sehr wichtig, immer den Überblick zu behalten, vor allem wenn mehrere Projekte gleichzeitig laufen.

    Diese Kompetenz ist also vor allem im Homeoffice und bei Remote Work von Bedeutung. Dort ist das Risiko höher, dass die Grenzen von Arbeit und Freizeit ohne klare Struktur verschwimmen. 

    Warum innere Motivation den Unterschied macht

    Gut organisierte Personen arbeiten konzentrierter und stressfreier

    Die Eigenmotivation ist hierbei von großer Bedeutung. Die eigene Produktivität und Motivation variieren von Tag zu Tag. Für Unternehmen ist es trotzdem wesentlich, dass Angestellte eigenverantwortlich handeln und ihre Aufgaben aus eigener Kraft erledigen.

    Selbstmanagement strahlt vor allem Verlässlichkeit und Vertrauen aus. Dadurch wird man zu einer wertvollen Unterstützung, nicht nur für Vorgesetzte, sondern auch für KollegInnen.

    Bewerbungstipp: Überlege dir vor deinem Vorstellungsgespräch, wie du deine Arbeit organisierst oder mit mehreren Aufgaben gleichzeitig umgehst – das zeigt Professionalität.

    Kreativität & Problemlösung: Wie neue Ideen echten Mehrwert schaffen

    Viele Routineaufgaben werden heutzutage schon von Software und automatisierten Systemen erledigt. Dadurch verändert sich auch der Arbeitsalltag: Anstatt immer wieder dieselben Abläufe auszuführen, besteht die Herausforderung darin, komplexe Probleme zu lösen und innovative Ansätze zu entwickeln.

    Genau hier sind Kreativität, neue Ideen und Problemlösung besonders gefragt.

    Unternehmen wollen Mitarbeiter, die versuchen, Zusammenhänge zu verstehen und hinterfragend auf bestehende Abläufe zu  blicken. Wer in herausfordernden Situationen gelassen bleibt und auch verschiedene Lösungsansätze prüft, kann dem gesamten Team einen großen Mehrwert bringen. 

    Menschen, die innovativ denken, trauen sich, neue Vorgehensweisen vorzuschlagen und Verantwortung zu tragen. So entwickelt sich ein Unternehmen weiter, um wettbewerbsfähig zu bleiben. 

    Bewerbungstipp: Bereite für dein Vorstellungsgespräch konkrete Fallbeispiele aus deiner Praxis vor.

    Werte & Unternehmenskultur: Warum Persönlichkeit im Beruf zählt

    Neben fachlichen und persönlichen Kompetenzen gewinnt die eigene Haltung im Berufsleben zunehmend an Bedeutung. Unternehmen legen also immer mehr Wert darauf, ob BewerberInnen mit der Unternehmenskultur kompatibel sind und ähnliche Werte vertreten.

    Etwa Themen wie Nachhaltigkeit, Verantwortung, Ehrlichkeit und ein respektvoller Umgang werden dabei wichtiger. Wer bestimmte Werte erfolgreich ins Berufsleben integriert, ist klar im Vorteil. 

    Insbesondere auf lange Sicht ist es für beide Seiten von Bedeutung, dass neben der Qualifikation auch die Persönlichkeit zum Unternehmen passt.

    Bewerbungstipp: Informiere dich vor deiner Bewerbung über die Werte des Unternehmens und beziehe dich darauf im Gespräch.


    Wer sich fortlaufend mit seinen Hard- und Soft Skills beschäftigt, verbessert also seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich.

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  • Checkliste für dein Bewerbungsgespräch: So meisterst du dein Interview


    Juhu! Du hast gerade in dein E-Mail-Postfach geschaut und endlich eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch bekommen? Herzlichen Glückwunsch!

    Damit jetzt auch alles weiterhin glatt läuft, haben wir dir alle nützlichen Tipps zusammengetragen, wie du auch das Jobinterview meisterst. Zudem findest du hier einen konkreten Zeitplan für deine Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch inklusive Antworten auf die häufigsten Fragen rund ums Jobinterview.

    Zusage zum Jobinterview: Was nun?

    Das Wichtigste zuerst, wenn der Termin für dein Jobinterview fest steht: Schreibe dem Unternehmen einen kurzen Dreizeiler zurück, in dem du dich bedankst und den Termin verbindlich bestätigst. Hier ist auch noch mal Platz für brenzliche Fragen. Wenn du dich zum Beispiel im kreativen Bereich beworben hast, kann es gut sein, dass du deine Referenzarbeiten mitbringen kannst.


    Ein Dreizeiler kann so aussehen:

    Anrede XYZ,
    vielen Dank für die schnelle und positive Rückmeldung. Ich freue mich sehr Sie nächste Woche Dienstag (17.02.2026) persönlich kennenzulernen.

    Zudem wollte ich mich erkundigen, ob ich sonstige Unterlagen zum Bewerbungsgespräch vorbereiten kann. (Gerne kann ich Ihnen meine Referenzwerke mitbringen.)

    Viele Grüße
    XYZ


    In den nächsten 1 – 2 Tagen: Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch starten

    Nachdem du erstmal dem Bewerbungsgespräch zugesagt hast, beginnt auch schon direkt die Vorbereitung. Denn eine gute und ausführliche Recherche erhöht deine Chancen, am Ende auch eingestellt zu werden.

    Recherche zum Unternehmen

    Unternehmen fragen gerne Bewerbende etwas zu dem eigenen Unternehmen. So sehen Personaler relativ schnell, welche Bewerbenden wirklich investiert in die Stelle sind.

    Das bedeutet, dass du dich auf der offiziellen Unternehmens-Webseite und darüber hinaus im Internet über folgende Aspekte genauer informieren solltest:

    • Was macht das Unternehmen aus?
    • Was bietet das Unternehmen an?
    • Wie ist die Arbeitskultur im Unternehmen?
    • Welche aktuellen Ereignisse passieren oder werden im Unternehmen passieren?

    Tipp:

    Wenn du dir kurze und präzise Stichpunkte machst, dann kannst du am Tag der Bewerbung nochmal kurz die wichtigsten Fakten durchgehen.

    Schau dir auch Social-Media-Kanäle, aktuelle Pressemitteilungen oder Bewertungen auf Plattformen wie Kununu oder Glassdoor an. Diese Informationen helfen dir nicht nur, fundierte Antworten im Gespräch zu geben, sondern auch, gezielte Fragen zu stellen und dein Interesse zu zeigen.

    72 h vorher: Die Grundlagen

    Der Tag des Jobinterviews rückt immer näher und in den letzten Tagen hast du dir bestimmt bewusst oder unterbewusst viele Gedanken zu deinem vielleicht neuem Job gemacht. Falls du es nicht eh schon gemacht hast, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich nochmal in die Stellenanzeige zu vertiefen.

    Analyse der Stellenanzeige

    Schau dir nochmal genau an, welche Anforderungen und Informationen in dem Stelleninserat stehen. Hast du zum Beispiel nicht alle nötigen Voraussetzungen oder Erfahrungen mit spezieller Software, dann kannst du dir hier schon mal das Wording genauer überlegen.

    Falls dir bestimmte Anforderungen fehlen, geht es nicht darum, diese Unsicherheit in den Vordergrund zu stellen. Viel wichtiger ist es, ähnliche Erfahrungen hervorzuheben und Lernbereitschaft zu zeigen.

    Diese Fragen können dir helfen dich effektiv mit dem Stelleninserat auseinanderzusetzen:

    • Gibt es bestimmte Fachwörter, die ich nicht kenne, und wo kann ich sie nachlesen?
    • Was sind die Hauptaufgaben und welche Soft Skills bringe ich dafür mit?
    • Sind die Arbeitszeiten vereinbar mit meinen bisherigen Routinen und gibt es die Möglichkeit, dass das Unternehmen mir hier entgegenkommt?
    • Stimmen meine Gehaltsvorstellungen mit dem eigentlichen Gehalt überein?
    • Wie könnte laut der Stellenbeschreibung ein „normaler“ Arbeitsalltag aussehen und entspricht das auf Dauer meinen Standards?

    Hier haben wir dir Textprompts erstellt, die du verwenden kannst, um dein Interview zu simulieren.


    Selbstanalyse 

    Nachdem du dich mit der Stellenanzeige auseinandergesetzt hast, kamst du bestimmt bereits dazu, dich selber dort einzuordnen. Das Wichtigste in einem Jobinterview ist es, dass man selbstbewusst und selbstsicher auftritt. Damit dir das auch gelingt, kannst du dich mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

    • Was ist meine Motivation für die Stelle? Warum möchte ich diese Stelle haben?
    • Warum bin ich die perfekte Kandidat:in für die Stelle?
    • Inwiefern passe ich gut ins Unternehmen?
    • Welche Stärken von mir decken sich mit den Anforderungen im Stelleninserat?
    • Welche Erfahrungen habe ich schon im Arbeitskontext gemacht, die sich gut mit der Stelle verknüpfen lassen?
    • Welche Schwachpunkte von mir lassen sich gut entkräften und führen dazu, dass mein Arbeitgeber trotzdem noch ein gutes Bild von mir hat?
    • Welche Erfolge habe ich bereits erzielt, welche zu den Anforderungen des Unternehmens führen?

    24h vorher: Der Feinschliff

    So langsam wird es ernst und du bist bestimmt schon richtig aufgeregt. Nimm dir an dem Tag vor dem Jobinterview nochmal etwas Zeit, um deine Notizen und die wichtigsten Reflexionsfragen noch einmal durchzugehen. Das wird dir die Sicherheit geben, dass du vorbereitet bist und genügend Wissen über das Unternehmen, die Position und dich selbst hast.

    Jetzt ist auch der richtige Moment, organisatorische Dinge zu klären:

    • Ist deine Anreise geplant?
    • Weißt du genau, wo du hinmusst?
    • Funktioniert deine Technik (bei einem Online-Gespräch)?
    • Sind deine Unterlagen ausgedruckt oder digital griffbereit?

    Wenn es dir hilft, dann kannst du auch eine vertraute Person fragen, ob ihr das Bewerbungsgespräch vorher einmal proben könnt. Nicht nur kannst du so dein Wissen anwenden, sondern du fängst auch an dieses Wissen das erste Mal in ausgesprochene Sätze zu formen. So hast du ein viel besseres Gefühl, wie du die Informationen am besten platzierst, damit dein Jobinterview ein rundes Bild ergibt.

    Wenn du dich noch mehr in die Situation versetzen möchtest, kannst du auch bereits dein Outfit für den nächsten Tag zum Proben anziehen. Bei der Wahl deines Outfits achte am besten auf ein neutrales, sauberes und gepflegtes Erscheinungsbild. Es geht nicht darum, dich zu verkleiden, sondern darum, professionell und gleichzeitig authentisch aufzutreten.

    No-Gos bei der Outfitwahl

    • sehr grelle oder neonfarbende Kleidung
    • zu viele auffällige Muster
    • dreckige Schuhe
    • fleckige oder zerknitterte Klamotten
    • ausgewaschene und löchrige Sachen
    • Kleidung, in der du dich unwohl fühlst

    Stattdessen trage lieber ein neutrales T-Shirt (vielleicht sogar mit Blazer, je nach Position) und eine Anzugshose oder eine Jeans dazu mit neutralen Schuhen. Das Wichtigste ist allerdings, dass du dich wohlfühlst in deiner Haut und selbstsicher auftreten kannst.

    2 h vorher: Die Essentials

    Endlich ist es so weit! Der große Tag steht bevor.

    Doch bevor du jetzt panisch anfängst deine ganzen Notizen durchzugehen und eine neue Recherche zu starten, solltest du dich daran erinnern, dass du top vorbereitet bist! In den letzten Stunden geht es nicht mehr darum zu wiederholen, sondern darum seinen Fokus auf die innere Ruhe zu lenken und sich innerlich auf die Situation einzustellen.

    Neue Informationen würden dein Gehirn nur überfluten und am Ende bringst du noch Sachen durcheinander.

    Stattdessen kannst du dich auf folgende Essentials vor dem Bewerbungsgespräch konzentrieren, die du mitnehmen oder ausprobieren kannst:

    • Musik für die Fahrt
    • kleines Notizbuch
    • Wasserflasche
    • genügend Pufferzeit (mind. 30 Minuten)
    • 3 mal tief ein- und ausatmen bevor es losgeht

    Jetzt geht es darum, dich daran zu erinnern, warum du hier bist: Das Unternehmen sieht Potential in dir. Vertraue auf deine Vorbereitung und viel Glück! Jetzt ist deine „Time to Shine“!

    Hier findest du eine kompakte Checkliste mit allen wichtigen Punkten zur Vorbereitung auf dein Bewerbungsgespräch, ideal zum Abhaken!

  • Stellenanzeigen im Zeitalter von KI – Checkliste: Wie du 2026 in Chatbots auffindbar bist


    Immer mehr Jobsuchende nutzen KI-Tools und Chatbots für ihre Jobsuche. Dabei können sie vor allem Zeit und Mühe sparen, da sie nicht mehr jedes einzelne Jobportal händisch durchleuchten müssen.

    Und so fragen viele Jobsuchende beispielsweise die KI:

    „Zeig mir Marketing-Jobs in Wien mit flexiblen Arbeitszeiten“

    „Welche Pflegejobs zahlen überdurchschnittlich gut?“

    Screenshot aus ChatGPT zur Anfrage „Zeig mir Marketing-Jobs in Wien mit flexiblen Arbeitsmöglichkeiten“

    Als Resultat erscheinen die Jobinserate, welche nach den ausgewählten Suchkriterien zu passen scheinen. Was aber oft nicht mitgedacht wird: Die KI zeigt nur die Stellenanzeigen an, welche auch so formatiert sind, dass die KI diese lesen, verstehen und den anfragenden Personen wieder ausgeben kann.

    Die entscheidende Frage für Arbeitgeber lautet daher nicht mehr nur:

    Wird meine Stellenanzeige gefunden?

    sondern:

    Wird sie von einer KI verstanden, eingeordnet und empfohlen?

    Wie KI & Chatbots Stellenanzeigen überhaupt finden

    KI-Systeme funktionieren anders als klassische Suchmaschinen oder Jobportale. Sie lesen die Inhalte semantisch (nach der Bedeutung) und bevorzugen vor allem Stelleninserate, welche strukturiert und vollständig sind.

    Dabei zählt: Je öfter eine Anzeige in gut lesbarer Form auftaucht, desto höher die Chance, dass KI sie aggregiert und empfiehlt. Deswegen ist auch hier darauf zu achten, dass die Stellenanzeige freizugänglich im Internet liegt und nicht etwa erst durch ein Login angezeigt werden kann.

    Die Checkliste für gelungene Stelleninserate

    Generell gilt: Was für Menschen verständlich ist, ist auch für KI verständlich.

    Was das alles umfasst und was ihr auf jeden Fall vermeiden solltet, haben wir euch in unserer Checkliste festgehalten.

    Hier findet ihr Hinweise zum strukturellen Aufbau sowie zu technischen Ansprüchen an euer Stelleninserat.

  • Wie viel verdiene ich in der Pflegebranche in Österreich?


    Die Pflegebranche in Österreich steht vor großen Herausforderungen und gleichzeitig vor einem Wandel. Steigende Einstiegsgehälter, zusätzliche Zulagen und immer umfangreichere Benefits sollen Pflegeberufe attraktiver machen. Doch wie viel verdient man in der Pflege wirklich? Und worauf lohnt es sich beim Jobvergleich zu achten?

    Dieser Überblick zeigt dir, wie sich Mindestlohn, Einstiegsgehalt, Aufstiegsgehalt und Bonuszahlungen in der Pflege zusammensetzen und welche Arbeitgeber mit zusätzlichen Benefits punkten.

    Mindestlohn in der Pflege: deutlich über dem allgemeinen Mindestlohn

    Pflegekräfte profitieren in Österreich von eigenen Kollektivverträgen (KV), welche sowohl österreichweit gelten können als auch nur in einem speziellen Bundesland.

    „Die meisten Kollektivverträge sehen bereits Mindestlöhne von mindestens 1.700 Euro brutto 14 mal jährlich vor, wodurch sich ein durchschnittlicher Monatslohn von 1.983 Euro brutto ergibt.“ – Sozialministerium

    Wir haben euch mal die unserer Meinung nach zwei wichtigsten mitgebracht und schauen mal, wie hier die niedrigste Gehaltsstufe aussieht.

    SWÖ-KV

    Der SWÖ-Kollektivvertrag ist der zentrale KV für den privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich in Österreich. Er gilt für Tausende Beschäftigte in mobilen Pflegediensten, Pflegeheimen, Behindertenarbeit, Sozialdiensten etc. und regelt unter anderem Löhne, Arbeitszeiten, Zuschläge und Mindeststandards. 

    Der SWÖ-KV deckt den größten Teil des gemeinnützigen Pflege- und Sozialbereichs ab und gilt oft auch für Organisationen wie Hilfswerk oder private Betreuungsdienste. 

    Der Mindestlohn liegt hier bei rund 2.150 Euro brutto (37 Wochenstunden, Stand 2025)

    Aktuell gibt es eine Version für 2025, und die Verhandlungen für den SWÖ-KV 2026 laufen bereits durch Vida und GPA. 


    Hier könnt ihr euch euer Gehalt mit dem SVÖ- Rechner anzeigen lassen


    KV des Vereins karitativer Arbeitgeber:innen (VKA)

    Der VKA gilt für Beschäftigte in karitativen Einrichtungen in Österreich, insbesondere in Pflege-, Betreuungs-, Behinderten- und Sozialdiensten. Er wurde traditionell als Caritas-KV  bezeichnet und wird seit 2026 unter dem Namen KV des Vereins karitativer Arbeitgeber:innen weitergeführt.

    Das Einstiegsgehalt für Hilfskräfte liegt hier in der niedrigsten Gehaltsstufe bei 2.152,50 Euro brutto und für Fachkräfte bei 2.527,00 Euro brutto.

    Es gibt natürlich noch viele weitere Kollektivverträge. Die beiden oben Genannten geben jedoch einen guten Überblick über die Pflege-, Gesundheits- und Sozialbranchen.

    Ein Blick in aktuelle Stellenausschreibungen zeigen deutlich höheres Gehalt

    Viele Pflegejobs starten deutlich über dem kollektivvertraglichen Mindestlohn. Vor allem bei einer abgeschlossenen Ausbildung zur Pflegekraft fängt die Vergütung häufig bei ca. 3.000 Euro brutto (37 h) an.

    Aufstiegsgehälter & Zulagen: Erfahrung zahlt sich aus

    Pflegegehälter entwickeln sich nicht nur durch Verhandlungen, sondern strukturiert. So gibt es zum Beispiel:

    • Gehaltsstufen nach Dienstjahren und Qualifikationen
    • Höhere Einstufung durch Qualifikation & Spezialisierung
    • Zusätzliche Rollen (z. B. Team- oder Stationsverantwortung)

    Zusätzlich kommen dann noch hinzu:

    • Nacht-, Sonn- & Feiertagszulagen
    • Einspringer-Zuschläge
    • Pflegezuschüsse

    Zudem hat man je nach Arbeitgeber verschiedene Jobbenefits wie zum Beispiel:

    • Umfassende Aus- & Weiterbildung
    • Gesundheits- & Sportangebote
    • Supervision während der Arbeitszeit
    • Essensgutscheine
    • Kostenlose Öffi-Jahreskarte oder Kilometergeld
    • Vergünstigte Mitarbeiter:innen-Wohnungen
    • Klare Aufstiegs- & Gehaltsstrukturen
    • Erhöhter Pflegezuschuss

    Gerade in Ballungsräumen wie Wien oder bei spezialisierten Trägern sind höhere Einstiegsgehälter mit umfassenden Benefits keine Ausnahme mehr.

    Checkliste für Bewerber:innen

    Diese Fragen helfen beim Jobvergleich:

    • Wie hoch ist das Grundgehalt inkl. fixer Zulagen?
    • Gibt es Pflegezuschuss oder Einspringer-Boni?
    • Wie flexibel ist der Dienstplan wirklich?
    • Werden Fahrtkosten oder Öffi-Tickets übernommen?
    • Welche Benefits erleichtern meinen Alltag konkret?

    Denn ein guter Pflegejob zeigt sich nicht nur im Grundgehalt. Zulagen, Bonuszahlungen und Benefits entscheiden zunehmend darüber, welches Angebot langfristig passt. Wer transparent vergleichen kann und Empfehlungen aus dem eigenen Umfeld erhält, trifft bessere Entscheidungen.


  • Mitarbeiterempfehlungsprogramme erfolgreich umsetzen: Wie Unternehmen mit Hirebuddy nachhaltig rekrutieren – Best Practice


    Der Fachkräftemangel stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Klassische Recruiting-Kanäle wie Jobportale oder Personalagenturen stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Mitarbeiterempfehlungsprogramme gelten daher als besonders wirkungsvolle Recruiting-Methode, um qualifizierte Talente schneller, kosteneffizienter und passgenauer zu gewinnen.

    In der Praxis zeigt sich jedoch, dass viele Mitarbeiterempfehlungsprogramme nach einem anfänglichen Start schnell an Wirkung verlieren. Erfolgreiche Beispiele machen deutlich: Entscheidend ist nicht allein das Tool, sondern die strategische Einbettung in Organisation, Prozesse und Kommunikation.

    Dieser Beitrag zeigt, wann Mitarbeiterempfehlungsprogramme besonders gut funktionieren, welche organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sein sollten und wie Unternehmen mit Hirebuddy ein nachhaltiges, rekursives Empfehlungssystem etablieren können.

    Für welche Unternehmen Mitarbeiterempfehlungsprogramme besonders geeignet sind

    Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass Mitarbeiterempfehlungsprogramme insbesondere dort erfolgreich sind, wo Recruiting kein kurzfristiges Projekt, sondern ein dauerhafter Prozess ist.

    Besonders geeignet sind Unternehmen und Organisationen mit:

    • 300 bis 800 Mitarbeitenden
    • dezentralen Standorten oder mehreren Einrichtungen
    • einem kontinuierlich hohen Personalbedarf mit mehreren parallel offenen Positionen

    Diese Rahmenbedingungen finden sich häufig im Gesundheitswesen, in Pflege- und Sozialberufen sowie im Non-Profit- und gemeinnützigen Bereich. Entscheidend ist dabei weniger die Branche als vielmehr der strukturelle Recruiting-Bedarf.

    Unternehmenskultur als entscheidender Erfolgsfaktor

    Neben strukturellen Voraussetzungen spielt die Unternehmenskultur eine zentrale Rolle für den Erfolg von Mitarbeiterempfehlungsprogrammen. Besonders wirkungsvoll sind Programme dort, wo mindestens eine engagierte HR-verantwortliche Person das Thema aktiv vorantreibt.

    Ebenso wichtig ist die Einbindung der Führungskräfte. Führungskräfte, die offen für neue Recruiting-Tools sind, Verantwortung übernehmen und Empfehlungen aktiv thematisieren, fungieren als Multiplikatoren innerhalb der Organisation. Ergänzt wird dies durch ein starkes internes Gemeinschaftsgefühl, das Mitarbeitende motiviert, ihr persönliches Netzwerk einzubringen.

    Ein häufiger Grund für das Scheitern von Mitarbeiterempfehlungsprogrammen ist fehlende Sichtbarkeit. Ein einmaliger Launch reicht nicht aus, um Empfehlungen langfristig im Arbeitsalltag zu verankern.

    Organisationen mit funktionierenden internen Kommunikationskanälen, wie etwa Newsletter, Intranet oder regelmäßige Massenmails, haben hier einen klaren Vorteil. Ergänzend sorgen Social-Media-Aktivitäten dafür, dass offene Stellen auch außerhalb des Unternehmens sichtbar werden.

    Erfolgreiche Programme zeigen deutlich, dass der Erfolg eines Mitarbeiterempfehlungstools aus dem Zusammenspiel von Technologie, Engagement und Kommunikation entsteht. Denn sie müssen regelmäßig kommuniziert und erinnert werden, um dauerhaft genutzt zu werden.

    Der bewährte Onboarding-Prozess für Mitarbeiterempfehlungsprogramme

    Ein strukturierter Onboarding-Prozess ist entscheidend für die nachhaltige Nutzung eines Empfehlungssystems wie Hirebuddy.

    Strategische Vorbereitung vor dem Go-Live

    Bereits vor dem Start sollten Führungskräfte gezielt eingebunden werden. In kurzen Schulungen wird vermittelt, warum Mitarbeiterempfehlungen ein zentraler Recruiting-Hebel sind und welche Rolle Führungskräfte in diesem Prozess übernehmen.

    Interner und externer Launch

    Der Launch erfolgt dann gleichzeitig intern und extern (mit unserem Empfehlungssystem bei Hirebuddy). Interne Kommunikationsmaßnahmen wie Massenmails, Intranet-Beiträge und physische Materialien an den Standorten sorgen für Aufmerksamkeit.

    Bei Hirebuddy stellen wir all unseren Kunden einen detaillierten Posting-Plan mit Inhalten und Vorlagen zur Verfügung.

    Hirebuddy Onboarding- und Kommunikationsplan

    Extern wird das Programm über bestehende Social-Media-Kanäle und Newsletter sichtbar gemacht. Zudem veröffentlichen wir die Stelleninserate auf unserer Jobseite, wo jede Person drauf zugreifen kann, um sich entweder selber zu bewerben oder den Job an eine andere passende Person weiterzuempfehlen.

    Aktivierung und Erinnerungsphase

    In den ersten acht bis zwölf Wochen nach dem Launch ist eine interne kontinuierliche Aktivierung der Mitarbeiter:innen entscheidend. Regelmäßige Erinnerungen, Beiträge zu offenen Stellen und gezielte Aktionen sorgen dafür, dass Empfehlungen zur Gewohnheit werden. So erhöhen Sie die Bewerbungsrate.

    Operative Begleitung und Optimierung

    Regelmäßige Auswertungen gemeinsam mit dem HR-Team machen Erfolge messbar. Kennzahlen wie Anzahl der Empfehlungen, Qualität der Bewerbungen und erfolgreiche Einstellungen bilden die Grundlage für kontinuierliche Optimierungen. Hier ist besonders der offene Austausch wichtig: Was funktioniert gut? Was kann noch verbessert werden? So können unsere Experten genau da ansetzen und das Beste rausholen.

    Erfolge sichtbar machen

    Abschließend werden Erfolge intern und extern kommuniziert. Sichtbare Erfolge stärken die Motivation der Mitarbeitenden und erhöhen die Akzeptanz des Mitarbeiterempfehlungsprogramms nachhaltig.

    Wie Hirebuddy als Mitarbeiterempfehlungstool funktioniert und welchen Mehrwert es bringt

    Hirebuddy ist eine digitale Plattform für moderne, Mitarbeiterempfehlungsprogramme. Im Unterschied zu klassischen Empfehlungsmodellen beschränkt sich Hirebuddy nicht ausschließlich auf interne Mitarbeitende. Stattdessen können auch externe Personen – etwa Freunde, Bekannte, Alumni oder Kontakte aus sozialen Netzwerken – Kandidatinnen und Kandidaten empfehlen.

    Diese Erweiterung des Empfehlungsnetzwerks erhöht die Reichweite offener Stellen deutlich. Empfehlungen werden über die Plattform erfasst, transparent nachverfolgt und zentral verwaltet. Eine Provision wird nur dann ausbezahlt, wenn es tatsächlich zu einer erfolgreichen Einstellung kommt.

    Für Unternehmen bedeutet dies eine klare Risikominimierung sowie eine deutliche Entlastung im Recruiting-Prozess. Die gesamte Abwicklung von der Empfehlung bis zur Auszahlung erfolgt über Hirebuddy. Dabei erfüllt die Plattform alle relevanten Anforderungen an Datenschutz und DSGVO-Konformität.

    Mitarbeiterempfehlungsprogramme als nachhaltiger Recruiting-Kanal

    Mitarbeiterempfehlungsprogramme sind kein isoliertes Feature, sondern ein strategisches System. Plattformen wie Hirebuddy ermöglichen es Unternehmen, Empfehlungen strukturiert, transparent und skalierbar in den Recruiting-Prozess zu integrieren.

    Besonders erfolgreich sind Programme dort, wo organisatorische Voraussetzungen stimmen, kulturelle Faktoren berücksichtigt werden und Kommunikation als kontinuierlicher Prozess verstanden wird. Unternehmen, die Mitarbeiterempfehlungen langfristig etablieren, schaffen einen nachhaltigen Recruiting-Kanal, der mit jeder erfolgreichen Einstellung an Wirkung gewinnt.


    Lesetipp: Wie das slw Tirol mit dem Hirebuddy System sieben neue Kolleg:innen in fünf Monaten gefunden hat


    Gerne beraten wir Sie, inwiefern Sie von einem Mitarbeiterempfehlungsprogramm profitieren können.

  • Mitarbeiterempfehlungen als Vorteil für die Personalgewinnung?


    Wenn die Preise für klassische Recruiting-Kanäle wie Jobbörsen, Karriereportale oder Personalagenturen steigen, suchen viele Unternehmen nach effizienteren und kostengünstigeren Alternativen.

    Wir möchten hier das Modell der Mitarbeiterempfehlungsprogramme als effizientere Personalgewinnung vorstellen. Dadurch können Sie qualifiziertes und passendes Personal für Ihr Unternehmen gewinnen.

    Kosten pro Einstellung im Vergleich

    Durch sogenannte Mitarbeiterempfehlungsprogramme können Sie Ihre Cost per Hire (CPH) deutlich reduzieren.

    Mitarbeiterempfehlungen sind eine Recruiting-Methode, bei der Beschäftigte passende Bewerber*innen aus ihrem beruflichen oder privaten Umfeld auf offene Positionen aufmerksam machen und gezielt vorschlagen. Dabei geht es nicht um zufällige „Kennst du wen?“-Hinweise, sondern um ein klar aufgesetztes Programm: mit definierten Abläufen und der Möglichkeit, den Erfolg anhand von Kennzahlen nachvollziehbar zu messen.

    Anders als viele klassische Recruiting-Ansätze, die vor allem Reichweite und möglichst viele Bewerbungen erzeugen sollen, setzt die Mitarbeiterempfehlung auf persönliche Beziehungen und Vertrauen im Netzwerk. Mitarbeitende verstehen die Kultur Ihres Unternehmens, kennen die Anforderungen der Rolle und können dadurch besser einschätzen, wer fachlich und menschlich ins Team passt.

    Im Vergleich zu anderen Anbietern wie Jobplattformen, deren Erfolg nur auf Quantität ausgelegt ist, erhalten sie hier Bewerbungen, die in vielen Fällen bereits vorab ‘geprüft wurden’.

    So zeigen auch Studien, dass Unternehmen mit Referral-Programmen bis zu ca. 45 % niedrigere Kosten pro Einstellung (CPH) erzielen.  


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    Cost of Vacancy Rechner


    Time-to-Hire durch Empfehlungen

    Mitarbeiterempfehlungen tragen maßgeblich dazu bei, offene Stellen schneller zu besetzen. Studien zeigen, dass empfohlene Kandidatinnen und Kandidaten im Vergleich zu Bewerbungen über klassische Recruiting-Kanäle deutlich schneller durchlaufen.

    Die durchschnittliche Time-to-Hire liegt bei Empfehlungen bei rund 29 Tagen und ist damit signifikant kürzer als bei Einstellungen über Jobbörsen oder Karriereseiten. In einigen Auswertungen werden Empfehlungen sogar mit bis zu 55 % schneller beschrieben.

    Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass empfohlene Kandidaten häufig bereits vor der Bewerbung besser über das Unternehmen, die Rolle und die Erwartungen informiert sind. Gleichzeitig genießen sie durch die Empfehlung eines bestehenden Mitarbeitenden ein höheres Grundvertrauen, wodurch Screening- und Entscheidungsprozesse effizienter ablaufen. Für Unternehmen bedeutet das: weniger Zeitaufwand im Recruiting, geringere Vakanzkosten und eine schnellere operative Entlastung der Teams.

    Qualität und Cultural Fit

    Mitarbeiterempfehlungsprogramme bieten den Vorteil, qualitativ hochwertige und passende Kandidat:innen zu erreichen. Gleichzeitig kann eine gewisse Subjektivität entstehen, da Mitarbeitende häufig Personen empfehlen, die ihnen selbst ähnlich sind. Dies kann insbesondere im Bereich Diversität dazu führen, dass bestehende Strukturen verstärkt werden.

    Wird das klassische Empfehlungsprinzip jedoch erweitert und nicht ausschließlich auf die direkten persönlichen Netzwerke der Mitarbeitenden beschränkt, können zusätzliche Netzwerkeffekte genutzt werden. Auf diese Weise vergrößert sich der potenzielle Bewerber:innenpool deutlich, da auch Personen außerhalb enger sozialer Kreise über Weiterempfehlungen erreicht werden.

    So profitieren Sie weiterhin von den Vorteilen eines Mitarbeiterempfehlungsprogramms und erhöhen gleichzeitig die Vielfalt Ihrer Zielgruppe, ohne zusätzliche Risiken oder Mehraufwand in Kauf zu nehmen.



    Retention-Rate empfohlener Mitarbeiter

    Neben der Geschwindigkeit überzeugt das Recruiting über Mitarbeiterempfehlungen vor allem durch eine nachhaltigere Mitarbeiterbindung. Empfohlene Mitarbeitende bleiben nachweislich länger im Unternehmen als Neueinstellungen aus anderen Kanälen. Untersuchungen zeigen, dass die Retention-Rate von Referral-Hires nach mehreren Jahren deutlich höher liegt als bei klassisch rekrutierten Mitarbeitenden. Teilweise bleiben empfohlene Mitarbeitende bis zu 70 % länger als Neueinstellungen über andere Kanäle im Unternehmen.

    Diese höhere Bindung lässt sich unter anderem auf einen besseren Cultural Fit zurückführen. Da bestehende Mitarbeitende ihr persönliches Netzwerk nutzen, empfehlen sie häufig Personen, die nicht nur fachlich, sondern auch kulturell gut zum Unternehmen passen. Zudem erleichtert die bereits vorhandene soziale Verbindung den Einstieg und die Integration ins Team. Für Unternehmen zahlt sich dies langfristig aus: geringere Fluktuation, weniger Neubesetzungen und niedrigere Kosten im Recruiting und Onboarding.

    Employer Branding durch Empfehlungen

    Aus einer Befragung geht hervor, dass Mitarbeiterempfehlungsprogramme sich positiv auf das Employer Branding eines Unternehmens auswirken. So gaben 84 % der Unternehmen an, dass Mitarbeiterempfehlungsprogramme ihre Arbeitgebermarke sichtbar verbessern und sie dadurch positiv wahrgenommen werden. Der gleiche Effekt lässt sich auch beim Mitarbeiterengagement beobachten. So sehen rund 59 % der Personalverantwortlichen durch Empfehlungsprogramme eine Stärkung der Mitarbeiterbindung und des Engagements im eigenen Team. 

    Wenn Mitarbeitende aktiv ihre Netzwerke einbeziehen, fungieren sie als authentische Markenbotschafter. Dies ist ein wertvoller Effekt, der über reine Personalgewinnung hinausgeht.


    Gerne beraten wir Sie, inwiefern Sie von einem Mitarbeiterempfehlungsprogramm profitieren können.

    Buchen Sie sich jetzt einen unverbindlichen Kennenlerntermin mit Markus.

  • Mitarbeiterempfehlungsprogramme: Warum Empfehlungen so gut funktionieren


    Was ist ein Empfehlungsprogramm?

    Ein Mitarbeiterempfehlungsprogramm ist eine Recruitingstrategie, die auf den Mehrwert persönlicher Empfehlungen setzt. Das Prinzip: Bestehende Mitarbeitende werben neue Talente aus ihrem Netzwerk – Freunde, Bekannte, ehemalige Kollegen.

    Die klassische Mund-zu-Mund-Propaganda wird dabei digital erweitert: Es wird gechattet, geteilt und gepostet. Die Empfehlung wandert vom Mittagessen ins LinkedIn-Postfach.

    Warum wir Empfehlungen vertrauen

    Die Formel ist dabei ganz simpel: Anhand einer Metapher lässt es sich sehr gut darstellen.

    Stellen Sie sich vor, Sie stehen das erste Mal im Urwald. Schrecklicher Hunger. Um Sie herum prangen die buntesten, appetitlichsten Früchte.

    Aber Sie zögern: Einfach die erstbeste Frucht essen, ohne zu wissen, ob sie genießbar ist? Das erscheint riskant. Eine giftige Frucht – und der Urlaub endet im Krankenhaus.

    Zum Glück reisen Sie mit einer Freundin, die sich mit einheimischen Früchten auskennt. Sie sagt Ihnen genau, welche essbar ist und von welcher Sie Bauchkrämpfe bekommen. Durch ihre Empfehlung greifen Sie zur Banane.

    Wie funktionieren ein Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programm?

    Diese Metapher lässt sich direkt auf die Berufswelt übertragen.

    Sie sind arbeitssuchend. Der Arbeitsmarkt überhäuft Sie mit attraktiven Angeboten. Jede Firma präsentiert sich wortgewandter als die nächste. Vor lauter Auswahl treffen Sie keine.

    Und so fragen Sie sich: „Soll ich mich einfach irgendwo bewerben ohne das Unternehmen wirklich zu kennen?“ Das erscheint Ihnen nicht richtig, weil sie sich eine angenehme Arbeitsathmosphäre wünschen.

    Gut, dass eine Freundin sich auskennt. Sie erzählt: Die Arbeitsmoral bei Firma X hat nicht zu ihr gepasst. Bei ihrer neuen Firma Y fühlt sie sich wohl – familiär, wertschätzend. Genau das, was Sie suchen. Ihre Freundin empfiehlt Sie weiter, und in der Woche darauf landen Sie im Jobinterview.

    Der Unterschied zu einer Kaltbewerbung? Sie haben bereits Informationen zum Unternehmen, Arbeitsbedingungen und der Kultur.


    Wie es sich anfühlt auf Jobsuche zu sein.


    Warum funktionieren Mitarbeiterempfehlungsprogramme so gut?

    Das Phänomen der Informationsasymmetrie

    Rein psychologisch gesehen kommt es bei der Jobsuche zu einer Informationsasymmetrie.

    Rein psychologisch betrachtet kommt es bei der Jobsuche zu einer Informationsasymmetrie. Eine Partei hat deutlich weniger Informationen als die andere – und genau das führt zu Verzögerungen oder Abbrüchen(vgl. Szczutkowski o. D.).Dieses Phänomen stammt aus der Wirtschaftstheorie und erklärt, warum Vertragsabschlüsse scheitern. Im Recruiting spielt es eine ebenso entscheidende Rolle.

    Die arbeitssuchende Person steckt im Informations-Defizit: Sie findet nicht genügend Details über das Unternehmen, um zu beurteilen, wie der Arbeitsalltag wirklich aussieht. Das Resultat? Die Suche wird abgebrochen. Oder schlimmer: Eine Fehlentscheidung mit Langzeitfolgen.

    Man darf nicht außer Acht lassen, dass eine Anstellung in einem falschen Betrieb bzw. in der falschen Position Langzeitfolgen haben kann. Jobsuchende sind sich dieser Konsequenzen mal mehr und mal weniger bewusst, wenn sie sich bei Unternehmen bewerben. Viele von ihnen setzen auf eine gute Informationsgrundlage, um diese Entscheidung zu treffen.(vgl. Wilden et al. 2010: 8).



    Schaffen einer soliden Entscheidungsgrundlage

    Um eine gute Informationsgrundlage zu haben, ist natürlich die Informationsasymmetrie nicht von Vorteil. Diese gilt es auszugleichen, bevor es zu einer Bewerbung kommen kann. Jetzt könnte man sich ja fragen, warum man sich nicht einfach an eine HR-Person wendet um hier seine Fragen zu klären. Leider ist das nicht so einfach. Aus Sicht der Bewerbenden sind die Informationen zum Betrieb vom Betrieb nicht immer vertrauenswürdig, da dort die „negativen“ Seiten oft geschönt dargestellt werden.

    Warum Bewerbende Mitarbeitenden mehr vertrauen als Unternehmen

    Bei Informationen zählt nicht nur Quantität, sondern auch Qualität. Ein Unternehmen kann viele Informationen aufbereiten, ohne die eigentlichen Fragen zu klären.

    Der Grund: Informationen von Unternehmen wirken weniger glaubwürdig als Insider-Wissen von Angestellten. Die Wissenschaft bestätigt: Die Glaubwürdigkeit von Informationen hängt stark von der Quelle ab (vgl. Gass 2015).

    Wir haben zwei Faktoren ausgemacht, welches dies genauer umreißt:

    Ein Unternehmen erscheint uns unpersönlich und unvertraut. Aufgrund der fehlenden Erfahrung mit dem Unternehmen müssen wir einen Vertrauensvorschuss geben, wenn wir uns Bewerben. Hier liegt auch die Unsicherheit bei vielen Bewerbenden: Möchte ich diesem Unternehmen vertrauen?

    Eine Person ist immer nahbarer als ein Unternehmen. Kennen wir die Person sogar persönlich, brauchen wir gar keinen Vertrauensvorschuss. Wir vertrauen ihr aufgrund vergangener Erfahrungen.

    Was können Recruiter tun?

    Die Angesprochenen Probleme kommen in so gut wie jeder Branche vor. Wir haben uns ein paar Ideen ausgedacht, welche ein Hebel für Ihren Recruiting-Prozess sein können.

    Probleme adressieren und entkräften

    Versuchen Sie im Interview nicht ihr Unternehmen „reinzuwaschen“ und es als perfekt darzustellen. Versuchen Sie stattdessen offensichtliche Probleme wie Unterbesetzung oder eine langsame Verwaltung mit einzubauen und klarzumachen, was Sie dagegen tun wollen. Denn Probleme zu erkennen, ist der erste Schritt sie zu beseitigen. Das gibt Ihnen als Unternehmen mehr Vertrauenswürdigkeit und trägt vom ersten Moment zu einer guten und offenen Mitarbeiterkommunikation bei.


    Wir bei Hirebuddy sehen die Vorteile von Mitarbeiterempfehlungsprogramme jeden Tag. Weshalb wir uns auch dafür entschieden haben Kleine und Mittelständische Unternehmen, einen einfachen und transparenten Weg zu bieten Diese zu nutzen.

    Wenn Sie mehr darüber Erfahren möchten, buchen sie sich gerne einen Demo Termin, in dem wir ihnen zeigen wie Sie durch Mitarbeiterempfehlungen die Transparenz Lücke schließen und neue Talente ins Team holen.

  • Wie das slw Tirol mit dem Hirebuddy System sieben neue Kolleg:innen in fünf Monaten gefunden hat

    Hier geht es zum Video in voller Länge:

    Über das Unternehmen

    Das slw Soziale Dienste der Kapuziner ist in Tirol eine feste Größe im Sozialbereich.

    Mit über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt das slw Einrichtungen in der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie Elementarbildung – und zählt damit zu den größten sozialen Arbeitgebern der Region.

    Die Personalentwicklung wird von Florian Kahn, Leiter der Stabsstelle Personalentwicklung und Qualitätsmanagement, und Hanna Spöttl, Mitarbeiterin im selben Bereich, verantwortet.

    Die Herausforderung im Recruiting

    Wie viele soziale Einrichtungen kämpft das slw mit dem Fachkräftemangel – insbesondere in der Pflege und Sozialbetreuung. Trotz hoher Investitionen in klassische Recruiting-Kanäle, wie Printanzeigen oder Online-Plattformen, blieb der Erfolg oft ungewiss – und die Nachhaltigkeit der Einstellungen gering.

    „Wir haben gemerkt, es fehlt etwas Entscheidendes. (…) Viele Recruiting-Lösungen fühlten sich fesselnd und unflexibel an.“ Florian Kahn, slw Soziale Dienste

    Die Erfolge

    In der Zusammenarbeit mit dem slw stand von Anfang an ein Ziel im Mittelpunkt:

    Mitarbeitende und deren Netzwerke aktiv in den Recruiting-Prozess einzubinden, um passende Personen zu finden – und sie dafür auch fair zu honorieren.

    Die Ergebnisse sprechen für sich

    In nur fünf Monaten konnte das slw sieben neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Hirebuddy gewinnen – sechs davon haben die Probezeit erfolgreich bestanden.

    Das entspricht einer Erfolgsquote von über 85 % – deutlich höher als bei herkömmlichen Recruiting-Kanälen. 

    Auch die Qualität der Bewerbungen überzeugte

    Die eingestellten Personen verfügten über hohe Qualifikationen und zeigten eine stärkere Bindung an das Unternehmen als über klassische Kanäle gewonnene Mitarbeiter.

    „Empfohlene Mitarbeitende bleiben länger im Unternehmen – das zeigt sich auch bei uns deutlich.“ Florian Kahn, slw Soziale Dienste

    Darüber hinaus war der Kosten-Nutzen-Vergleich eindrucksvoll:

    • 3× mehr Bewerbungen mit demselben Budget im Vergleich zu anderen Plattformen
    • 2 erfolgreiche Einstellungen für 5.000 € – statt 5.000 € für ein einziges Print-Inserat ohne Erfolgsgarantie

    Angesichts von 80 bis 110 Neueinstellungen pro Jahr ist das Potenzial für zukünftige Kooperationen enorm.

    Fazit

    Das slw Soziale Dienste sieht Hirebuddy als langfristigen Partner im Recruiting. Die Verbindung aus innovativer Technologie, Mitarbeiter-Empfehlungen und erfolgsbasiertem Modell hat die Recruiting-Strategie des Unternehmens erfolgreich ergänzt und ist zu einem zuverlässigen Partner geworden. 

    „Hirebuddy ist gekommen, um zu bleiben.“ Hanna Spöttl, slw Soziale Dienste

    „Also an alle, die überlegen, mit Hirebuddy zusammenzuarbeiten bzw. in einem Schritt vorher alle, die den Need haben, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Recruiting einzubauen, wagt den Schritt zur Hirebuddy.“ Florian Kahn, slw Soziale Dienste

    👉 Erfahre auch du, wie Organisationen mit Mitarbeiter-Empfehlungen und das einbinden von internen und externen Empfehlungen schneller passende Fachkräfte finden.

    Vereinbare ein Gespräch mit uns, um unser Tool live in der Anwendung zu sehen.

  • Das Karrierecenter in der Hosentasche: 15 Prompts für die Jobsuche


    Stell dir ein Karrierecenter vor, das nie schließt, keine Termine braucht und bei dem keine Frage zu banal ist. Laut OpenAI existiert es bereits – und 40 Millionen US-Amerikaner nutzen es für ihre Jobsuche.

    Was OpenAI herausgefunden hat

    Das Economic Research Team von OpenAI analysierte über 600.000 ChatGPT-Konversationen von 13.000 anonymisierten Nutzern zwischen Mai 2024 und Juli 2025. Rund 3,5 Prozent aller Gespräche drehten sich um Jobsuche oder Bewerbungen. Hochgerechnet: etwa 40 Millionen Menschen allein in den USA.

    Die häufigsten Anwendungen überraschen wenig:

    • 33,1% Lebenslauf- und Anschreiben-Optimierung
    • 27,7% Karriere-Exploration und Recherche
    • 20,1% Kommunikation mit Recruitern

    Aber das Interessante liegt im Warum.

    Warum Menschen KI für die Jobsuche nutzen

    OpenAI selbst beschreibt das Phänomen treffend: ChatGPT funktioniert als “low- or no-cost, always-on career center.”

    Die Hemmschwellen fallen weg. Fragen, die man einem echten Karriereberater vielleicht nicht stellen würde – aus Scham, Zeitmangel oder weil man keinen Zugang hat – stellt man einer KI problemlos. Der komplexe Bewerbungsprozess zerfällt in handhabbare Einzelschritte.

    Für viele Menschen ist das der eigentliche Durchbruch: Nicht die perfekte Antwort, sondern überhaupt eine Anlaufstelle zu haben.

    Ein interessanter Generationen-Split

    Die Daten zeigen einen überraschenden Unterschied zwischen älteren und jüngeren Jobsuchenden.

    Ältere Bewerber nutzen KI, um ihr bestehendes Karrierekapital zu verwerten. Sie optimieren Lebensläufe, polieren Anschreiben, formulieren E-Mails an Recruiter. Ihre Erfahrung ist da – sie muss nur besser präsentiert werden.

    Jüngere nutzen KI, um Karrierekapital erst aufzubauen. Interview-Vorbereitung, Recherche zu offenen Stellen, Karrierestrategie. Die Erfahrung fehlt noch – aber die Vorbereitung ist besser als je zuvor.

    Zwei grundverschiedene Strategien. Beide haben ihre Berechtigung.

    15 Prompts, die du heute verwenden kannst

    Bei Hirebuddy sehen wir täglich, was im Bewerbungsprozess wichtig ist und was funktioniert. Deshalb haben wir dir 15 Prompt vorlagen erstellt, die dir im nächsten Bewerbungsprozess helfen werde. Hier findest du sie:


    15 Prompts für deinen nächsten Karriereschritt.

    Die Frage ist nicht ob, sondern wie:

    40 Millionen Menschen nutzen KI bereits für ihre Jobsuche. OpenAI baut eine eigene Plattform dafür. Die Frage ist nicht mehr, ob du diese Tools einsetzen solltest.

    Die Frage ist, ob du sie strategisch einsetzt – oder ob deine Konkurrenz es besser macht.

  • Quereinstieg in die Pflege: Jetzt beruflich Umschulen


    Immer mehr Menschen suchen nach einem beruflichen Neuanfang, der nicht nur Sicherheit, sondern auch Sinn bietet. Die Pflege ist dabei eine attraktive Option und das gilt nicht nur für junge Menschen. Auch wer ursprünglich aus einem ganz anderen Berufsfeld kommt, kann in Österreich erfolgreich in die Pflege einsteigen.

    Die Pflegebranche ist gerade deswegen interessant, weil sie händeringend nach Personal sucht. Laut einer Unternehmensbefragung aus dem Jahr 2024 des ibw ist das Gesundheits- und Sozialwesen in den Top 3 der Unternehmen die besonders stark vom Fachkräftemangel betroffen sind (vgl. Dornmayr/ Riepl 2024: 3).

    Das zeigt auch eine Pflegepersonalbedarfsprognose für das Jahr 2050, welche im Auftrag des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz angesetzt wurde. Es kam unteranderem heraus, dass bis zum Jahr 2025 rund 196.400 Pflege- und Betreuungspersonen nach- oder neubesetzung werden müssen um die aktuelle Versorgungs- und Betreuungssituation aufrecht zu erhalten (vgl. Juraszovich et al. 2023: IV).

    Auch wenn an diese Berufsgruppe hohe fachliche und emotionale Anforderungen gestellt werden, bietet die anhaltend hohe Nachfrage nach qualifizierten Pflege- und Betreuungskräften vielfältige Einstiegsmöglichkeiten in diesen sinnstiftenden Beruf.

    Hier erfahrt ihr, welche konkreten Möglichkeiten es gibt und welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen. Welche Programme und Einrichtungen stehen dabei zur Unterstützung bereit?

    Warum Pflege als Quereinstieg?

    Die österreichische Bundesregierung sieht Pflege als zentrale Zukunftsbranche und investiert gezielt in Qualifizierung und Umschulung, etwa über das Pflegestipendium für arbeitsuchende Personen (vgl. AMS 2025). Damit reagiert der Staat auf den steigenden Bedarf an Pflegekräften in Krankenanstalten, Pflegeheimen, mobilen Diensten und der Sozialbetreuung.

    Gleichzeitig wurden in den letzten Jahren Ausbildungswege modernisiert, um mehr Menschen einen flexiblen Einstieg zu ermöglichen. Das eröffnet Quereinsteiger:innen die Chance auf einen krisensicheren, sinnstiftenden Beruf mit Entwicklungsmöglichkeiten. Hier haben wir für euch mal alle Möglichkeiten gesammelt.

    Zentrale Ausbildungswege für Quereinsteiger:innen

    Für Personen aus anderen Branchen bieten sich in Österreich im Wesentlichen drei formale Einstiegspfade an (vgl. Sozialministerium 2025).

    • Pflegeassistenz (PA): Einstieg bereits mit erfüllter Schulpflicht und gesundheitlicher Eignung; vermittelt Grundlagen der Pflege und wird an Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege sowie in speziellen Fachschulen angeboten. Die Ausbildung gilt als erste Stufe der neuen Pflegeausbildung und qualifiziert für unterstützende Tätigkeiten im interprofessionellen Team (vgl. Berufslexikon o.D.).
    • Pflegefachassistenz (PFA): Aufbauend auf der Pflichtschule (in der Regel Abschluss der 10. Schulstufe) mit gesundheitlicher Eignung und ausreichenden Deutschkenntnissen; die Ausbildung dauert im Regelfall zwei Jahre an einer Schule für Gesundheits- und Krankenpflege. PFA übernehmen anspruchsvollere pflegerische und medizinisch delegierte Aufgaben und bilden die zweite Qualifikationsebene im Assistenzbereich (vgl. Berufslexikon o.D.).
    • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege (FH-Bachelor): An Fachhochschulen wird ein sechssemestriges Bachelorstudium in Gesundheits- und Krankenpflege angeboten, das zur Ausübung des gehobenen Dienstes berechtigt. Zugangsvoraussetzung ist in der Regel die Hochschulreife bzw. eine Studienberechtigung, teilweise ergänzt um berufliche Qualifikationen wie eine abgeschlossene Pflegefachassistenz mit Zusatzprüfungen (vgl. Berufslexikon o.D.).


    Praktische Einstiege und „Hineinschnuppern“

    Neben den formalen Qualifikationen existieren niedrigschwellige Möglichkeiten, die sich gerade für Quereinsteiger:innen eignen, die den Beruf zunächst kennenlernen möchten (vgl. Sozialministerium 2025).

    • Praktika, Volontariate und Hospitationen: Viele Krankenhäuser, Langzeitpflegeeinrichtungen und mobile Dienste ermöglichen zeitlich begrenzte Einblicke in den Pflegealltag, oft als Teil des Aufnahmeverfahrens oder zur Berufsorientierung. Solche Einblicke helfen, das eigene Berufsbild zu schärfen und klären, ob eine weiterführende Ausbildung sinnvoll ist.
    • Tätigkeiten in der Sozialbetreuung: Sozialbetreuungsberufe (z. B. mit Schwerpunkt Altenarbeit oder Behindertenarbeit) sind eigene Berufsgruppen, die aber eng mit der Pflege zusammenarbeiten und ebenfalls staatlich geregelt sind. Für manche Quereinsteiger:innen kann dieser Weg ein erster Schritt in ein pflegenahes Berufsfeld sein, der später durch pflegerische Zusatzqualifikationen ergänzt wird.

    Staatliche Förderungen und Umschulung

    Für berufliche Umsteiger:innen ist besonders relevant, wie Ausbildung und Lebensunterhalt finanzierbar sind. Hier gibt es mehrere Möglicheiten.

    • Pflegestipendium: Das Pflegestipendium wird über das Arbeitsmarktservice (AMS) abgewickelt. Gefördert werden unter anderem Ausbildungen in Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz, FH-Studien in Gesundheits- und Krankenpflege sowie bestimmte Sozialbetreuungsberufe (vgl. oesterreich.gv.at 2025).
    • Zielgruppe und Dauer: Das Pflegestipendium kann bis zu vier Jahre und für maximal zwei förderbare Ausbildungen gewährt werden, etwa für eine Kombination aus Assistenz-Ausbildung und anschließender höherer Qualifikation. Voraussetzungen sind unter anderem ein Beratungsgespräch beim AMS, das Erfüllen der Aufnahmekriterien der jeweiligen Ausbildung sowie bestimmte arbeitsmarktbezogene Bedingungen (z. B. bestehende Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung oder Abstand zu Schul-/Studienabschluss).

    Neben dem Pflegestipendium gibt es zusätzliche Fördermodelle der Bundesländer und fallweise die Möglichkeit, Studiengebühren in der Pflegeausbildung refundieren zu lassen oder Ausbildungsprämien zu beziehen, etwa in Niederösterreich. Details unterscheiden sich regional und sollten direkt bei den zuständigen Stellen (Land, AMS, Bildungsträger) abgefragt werden.

    Offizielle Informationsquellen für Interessierte

    Wer einen Quereinstieg plant, sollte sich an seriöse und unabhängige Informationsstellen wenden.

    Zudem gibt es ein hilfreiches Tool, (Wegweiser) der die zuständigen Stellen ausfindig macht, bei denen ein Antrag auf Anerkennung gestellt werden kann.