Unser Sales-Team ist täglich mit vielen Kunden im Kontakt und immer wieder hören wir diesen einen Satz:
“Wir haben einfach keine qualifizierten Bewerbungen, um unsere Stellen zu besetzen.”
Gerade in der Pflegebranche hören wir diese Problematik täglich.
Durch unser Tool können wir zwar auf einem neuen Recruiting-Weg unsere Kunden wie zum Beispiel Caritas Socialisoder das Wiener Rote Kreuzdabei unterstützen neue wertvolle Kandidat/-innen zu gewinnen, aber trotzdem fragen wir uns: Was erachten Bewerber:innen in der Pflegebranche als besonders wertvoll in Bezug auf die ausgeschriebenen Jobs, die händeringend besetzt werden sollen?
Um das zu verstehen, muss man sich zunächst die aktuellen Zustände in der Gesundheits- und Pflegebranche ansehen.
Aktuelle Ausgangslage in der Gesundheits- und Pflegebranche
Deutlich werden diese vor allem auch in einer Studie, die die AK Niederösterreich bei der Wissma in Auftrag gegeben hat (vgl. Meier-Pesti 2023). Im Jahr 2023 wurden 2.891 Niederösterreicher:innen aus der Gesundheits- und Pflegebranche zu ihren Arbeitsbedingungen befragt.
Die Auswertung zeigt, dass 25% der Befragten angaben mindestens einmal die Woche daran zu denken ihren Job zu wechseln. Was nicht weiter verwundert, wenn 38% sich nach einem Arbeitstag immer oder sehr oft körperlich erschöpft fühlen. Neben einer körperlichen Erschöpfung gaben auch 31% an immer oder sehr oft psychisch erschöpft zu sein. 21% haben sogar Probleme beim Schlafen, weil sie an ihre Arbeit denken müssen. Besonders in der Langzeitpflege steigen die Zahlen hier erneut an. Auch zeigt uns die Studie, dass 61% der Personen mehr Stunden als vertraglich festgelegt arbeiten, was zu einer zusätzlichen Belastung führt.
Diese und weitere Faktoren häufen sich an zu einem Gesamtbild, welches ein erschöpftes Personal zeigt. So glauben 41%, dass sie wahrscheinlich nicht oder bestimmt nicht ihren Beruf bei zur Pension ausüben können und das, obwohl sie doch so dringend gebraucht werden.
Halten von bestehendem Personal und Recruiting von neuem Personal
Was kann man also tun um einerseits das bestehende Personal zuhalten und anderseits attraktiv für neue Bewerber zu sein?
Auch diese Ergebnisse liefert uns die bereits verwendete Studie in dem sie die teilnehmenden Personen fragt, was sie sich von ihrer Arbeit wünschen. So gaben 77% der befragten Personen an mehr Gehalt zu wollen und ganze 2/3 wünschten sich Unterstützung durch mehr Personal um sich weniger belastet zu fühlen. Zudem wünschten sich 51% eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Gehalts- und Personalausgleich.
Durch eine Treiberanalyse konnte auch herausgefunden werden, dass neben der Dienstplangestaltung (Platz 3) und dem Arbeitszeitausmaß (Platz 2) die Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Platz 1) ganz oben steht auf der Liste der Aspekte, welche bei einer langfristigen Bindung an ein Unternehmen am wichtigsten sind.
Zwischen Familie und Pflegeberuf. Ein Interview mit einer Mutter im Dienst.
Was bedeutet das jetzt aber konkret für die Recruitingabteilung?
Wir haben uns mal für euch schlau gemacht und sind auf eine weitere wertvolle Studie aus dem Jahr 2022 gestoßen, die untersucht, was Bewerberinnen in Jobangeboten besonders attraktiv finden (vgl. Li et al. 2022). Befragt wurden hier insgesamt 412 Pflege(fach)kräfte, welche eine aktive Zulassung in ihrem Beruf haben.
Neben offensichtlichen Faktoren wie ein hohes Gehalt und kurze Pendelzeiten gaben die Mehrheit der befragten Personen an, dass sie ein eng vernetztes Patienten-Team mit häufigen Interaktionen und eine enge Zusammenarbeit mit oder die Supervision durch einen Arzt als wertvoll empfanden.
Interessant ist auch, dass die befragten Personen angaben, dass Ihnen die Interaktion mit der Administration wichtig ist. So wurde zum Beispiel eine sich schnell meldende und unterstützende Verwaltung bei Personalthemen sehr geschätzt.
Wenn Ihr also eure nächste Stellenanzeige veröffentlicht, dann behaltet diese Tipps im Hinterkopf, um mehr potenzielle Bewerber/-innen mit der richtigen Qualifikation für eure Stelle zu gewinnen.
Stellenanzeigen gehören zum Alltag im Recruiting und sind oft der erste Kontaktpunkt für Kandidat:innen. Es gibt unzählige Beiträge, die genau beschreiben, was eine Stellenanzeige alles beinhalten muss. Wir wollen hier jedoch einen “Geheimtipp” vorstellen, der vielen Jobbeschreibungen fehlt.
Es geht darum, ein Leistungspensum zu definieren, das von neu eingestellten Personen nach einem Jahr erwartet wird. Bewerber:innen wollen konkrete Informationen, welche Meilensteine sie in einem definierten Zeitraum erreichen sollen.
Es geht nicht nur um Aufgaben. Es geht um konkrete Ziele. Vor allem ein Zeitraum ist dabei besonders hilfreich. Wir empfehlen ein Jahr.
Wer offen kommuniziert, was nach zwölf Monaten erreicht sein sollte, schafft Orientierung. Kandidatinnen können besser einschätzen, ob die Stelle passt. Und Unternehmen setzen von Anfang an einen klaren Rahmen für Anforderungen und Erfolg. Das macht es deutlich einfacher, die richtige Person zu finden.
Hier ein paar Beispiele, wie diese Ziele aussehen können:
• Nach dem ersten Jahr ist unser Kundenzuwachs um 5 % gestiegen.
• Nach zwölf Monaten richten Sie die Sommergala eigenständig aus.
• Nach der Einarbeitung kennen Sie unsere Abläufe und Strukturen so gut, dass Sie eigene Verhandlungsgespräche mit Stakeholdern führen.
• Sie arbeiten nach einem Jahr ihre Aufgaben selbstständig und vorausschauend ab und übernehmen die Materialbestellungen für das Handwerkerteam.
• Ab Tag eins tragen Sie Verantwortung. Nach einem Jahr geben Sie Ihr Wissen an weniger erfahrene Kolleginnen und Kollegen weiter und unterstützen unser Projekt „Mitarbeiter helfen Mitarbeiter“.
Wer Ziele klar formuliert, macht Stellenanzeigen nicht nur verständlicher, sondern auch relevanter. Genau das erwarten heute viele Bewerberinnen.
Die Idee, Menschen in Generationen wie Babyboomer, X, Y und Z einzuteilen, geht u. a. auf Mannheim (1952) zurück: Gemeinsame historische Erfahrungen (Krisen, technologische Sprünge, Politik) prägen Werte und Erwartungen einer Kohorte.
Gleichzeitig ist sich die Forschung uneinig, wie groß diese Unterschiede tatsächlich sind, individuelle Unterschiede innerhalb einer Generation sind nämlich enorm.
Trotzdem ist das Thema hochrelevant: Während die Babyboomer langsam in Pension gehen, bestimmen heute vor allem Gen X, Y und Z den Arbeitsmarkt und ihre Lebensphasen und Jobwünsche unterscheiden sich sichtbar.
Müssen Recruiting-Strategien deshalb für für jede Generation komplett unterschiedlich sein?
❌ Die schnelle Antwort ist NEIN.
Recruiting-Strategien müssen nicht komplett unterschiedlich für jede Generation sein. Erfolgreiche Unternehmen bauen einen stabilen Kern aus: Skill-based Hiring, interne Mobilität, glaubwürdiges Employer Branding und gute Führung.
Darauf setzen sie zielgruppengerechtes Feintuning: unterschiedliche Benefits, Tonalitäten und Kanäle – orientiert an Lebensphase und Bedürfnissen, nicht nur am Geburtsjahr. Am Ende rekrutieren wir keine Labels, sondern Menschen. Wie diese Strategien aussehen, erklären wir weiter unten.
Was Studien über unterschiedliche Jobwünsche zeigen
Studien zeigen: Fast vier von zehn Berufstätigen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind offen für einen Jobwechsel – die Wechselbereitschaft ist so hoch wie nie. (Zeit, 2025)
Gen Y & Z (18–29): Sie achten zwar auf Sinn, gute Führung und individuelle Arbeitsbedingungen, entscheidend für den Wechsel ist aber häufig das Gehalt, kombiniert mit einer stimmigen Unternehmenskultur und Entwicklungsmöglichkeiten.
Babyboomer & Gen X: Für sie sind finanzielle Anreize weniger zentral. Wichtiger sind Führungsqualität, flexible Arbeitszeiten, Gesundheit und Wellbeing.
Die Botschaft: Ja, es gibt unterschiedliche Schwerpunkte – aber alle Generationen wollen Wertschätzung, gute Führung, Entwicklungschancen und eine Kultur, die zu ihnen passt.
Zu beachten ist jedoch die Art der Kommunikation und der Kanäle wie die jeweiligen Generationen zu erreichen sind.
Ein Recruiting-Framework, das für alle Generationen funktioniert
Statt vier komplett unterschiedliche Recruiting-Strategien zu bauen, brauchen Unternehmen einen starken Kern plus zielgruppenspezifisches Feintuning:
Skill-based Hiring statt Tunnelblick auf Abschlüsse
Durch Fachkräftemangel und neue Jobprofile rücken Kompetenzen wie Teamarbeit, Kommunikation und Selbstmanagement in den Fokus. Kompetenzbasierte Auswahl öffnet den Talentpool –> generationenübergreifend. (LinkedIn Workplace Learning Report 2022).
Interne Mobilität: Talente aufbauen statt nur anwerben
Mitarbeitende bleiben deutlich länger, wenn sie sich intern entwickeln können. Interne Mobilität stärkt Bindung und hilft, offene Stellen schneller zu besetzen. Mynewsdesk Das spricht Gen Z ebenso an wie erfahrene Fachkräfte, die sich neu orientieren wollen.
Employer Branding mit vier klaren Botschaften
„Tue Gutes und sprich darüber“ aber nur, wenn es auch gelebt wird. Im Zentrum sollten stehen:
Diese Themen sind für alle Generationen relevant – die Gewichtung variiert je nach Lebensphase.
Personas statt starre Generationsschubladen
Die Einteilung in Generationen hilft als grobe Orientierung, gefährlich wird es, wenn wir nur noch in Klischees denken. Sinnvoller ist es, Buyer Personas zu entwickeln (z. B. „junge Eltern in Teilzeit“, „spätberufene Quereinsteiger:innen“) und Botschaften sowie Kanäle darauf auszurichten.
Am Ende geht es also nicht darum, für jede Generation ein eigenes Recruiting-Universum zu bauen. Entscheidend ist, die gemeinsame Basis sauber aufzusetzen: faire Rahmenbedingungen, klare Entwicklungsperspektiven, gute Führung, flexible Modelle und eine glaubwürdige Kultur. Darauf könnt ihr dann fein abstimmen, wie ihr mit welchen Zielgruppen sprecht ob auf TikTok, per Jobmesse oder über das eigene Netzwerk.
Wer Generationenklischees nicht blind übernimmt, sondern sie als grobe Orientierung nutzt und den Fokus auf Menschen, Lebensphasen und Kompetenzen legt, wird im Recruiting langfristig die Nase vorn haben. Denn die eigentliche Frage lautet nicht: „Wie ticken Babyboomer, Gen X, Y oder Z?“, sondern: „Wie schaffen wir Arbeitsbedingungen, in denen unterschiedliche Menschen gern und gut arbeiten wollen?“ Unternehmen, die darauf eine ehrliche Antwort finden und sie konsequent umsetzen, gewinnen am Ende alle Generationen.
Nebenbei online Geld verdienen und Freund:innen die besten Jobs vermitteln.
Das Hirebuddy-Dashboard zeigt eine Übersicht über Provisionen und Guthaben.
Wir bei Hirebuddy glauben, dass unsere Jobs es wert sind, geteilt zu werden. Wir kooperieren mit ausgewählten Unternehmen und veröffentlichen deren Jobs auf unserer Jobplattform.
Genau für diesen Fall haben wir das Hirebuddy-System geschaffen!
Wenn du hier gelandet bist, fragst du dich vielleicht, wie du als Hirebuddy deine Freund:innen bei der Jobsuche unterstützen und nebenbei online Geld verdienen kannst?
Hier sind alle Vorteile, die du hast, wenn du über Hirebuddy Jobs mit deinen Freund:innen teilst.
Nebenjob als Hirebuddy
Mit uns kannst du mit nur wenigen Klicks einfach und ehrlich Geld verdienen und dabei noch Gutes tun. Wenn eine:r deiner Freund:innen auf Jobsuche ist, brauchst du einfach nur auf unsere Jobspage gehen und dir einen Job aussuchen, der ideal zu deine:r Freund:in passt.
Wenn du dann auf „Job empfehlen“ klickst und dir einen personalisierten Hirebuddy-Empfehlungslink erstellst, kannst du diesen an deine:n Freund:in senden.
Wenn sie sich darüber bewirbt und eingestellt wird, bekommst du die ausgeschriebene Provision.
So einfach kann es sein, mit uns Geld zu verdienen und zugleich deine Freund:innen zu unterstützen.
Du kannst unter “Mein Profil” einsehen, wie viel Guthaben du aufgrund deiner Empfehlungen bereits verdient hast, und es dir direkt auszahlen lassen.
Unser einzigartiges Belohnungssystem
Das Besondere an unserem Belohnungssystem ist, dass du immer noch von deiner Empfehlung profitierst, auch wenn sich dein:e Freund:in nicht direkt über deinen persönlichen Link bewirbt, sondern diesen wiederum weiterleitet und damit den idealen Kandidaten oder die ideale Kandidatin durch eine weitere Empfehlung findet.
Wie du auf unserer Jobplattform sehen kannst, gibt es bei uns immer eine Gesamtprovision:
Im Jobinserat siehst du, wie viel du bekommst, wenn durch deinen Empfehlungslink jemand eingestellt wird.
In diesem Beispiel, für die Position Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson, beträgt die Gesamtprovision3.000€. Wenn du jemanden empfiehlst, der eingestellt wird, verdienstdu 1.500€. Du fragst dich jetzt, was mit den restlichen 1.500€ passiert?
Dieses Restbudget wird an alle weiteren Personen ausbezahlt, die sich in der Empfehlungskette vor dir befinden.
Denken wir es anhand eines Beispiels durch: Solltest du also den Link von deinem Freund Nico bekommen, kannst du dir deinen eigenen personalisierten Link erstellen und diesen an deinen Freund Jan weiterleiten. Wenn Jan sich wiederum einen Link erstellt und diesen an seine Freundin Lisa weiterleitet, die schlussendlich eingestellt wird
--> bekommt dein Freund Jan die 1.500€,
--> du bekommst trotzdem noch 750€, und
--> Nico, der dir den Link als allererstes zukommen ließ, bekommt immer noch 375€.
Dies ist das Besondere an unserem System. Du kannst dir somit sicher sein, dass du immer Geld verdienst, auch wenn du für den Job direkt keine passende Person kennst.
Zögere also nicht, deinen persönlichen Link mit deinem Netzwerk zu teilen – auch wenn die ideale Person über „zwei Ecken“ eingestellt wird, bist du in der erfolgreichen Empfehlungskette und verdienst dadurch nebenbei Geld.
Wir informieren dich auch automatisch, sobald sich jemand beworben hat und du in der Empfehlungskette involviert bist.
Im Jahr 2025 hast du es als Personalverantwortliche:r nicht leicht, die passenden Personen für deine offenen Stellen zu finden. Noch schwieriger wird es, wenn du in einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen arbeitest. Fast schon unmöglich, wenn du dann auch noch nach passenden Menschen für einen Mangelberuf suchst.
Genau für diesen Fall haben wir das Hirebuddy-System geschaffen!
Mit unserem digitalen Mitarbeiterempfehlungsprogramm bieten wir dir eine innovative Lösung, um neue Wege im Recruiting zu gehen. Über Netzwerkeffekte nutzen wir die aktive Unterstützung deiner Mitarbeiter:innen, deren Freund:innen, der Freund:innen deren Freund:innen, und so weiter..
Mitarbeiterempfehlungsprogramm: So profitierst du auf mehreren Ebenen:
Du kannst Hirebuddy als vollkommen digitales Mitarbeiterempfehlungsprogramm nutzen. Du bindest deine Mitarbeiter:innen in den Recruitingprozess mit ein und wickelst somit jede Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Kampagne digital ab.
Die Vorteile eines Empfehlungsprogramms kennst du wahrscheinlich schon. Falls nicht, kannst du dein Wissen hier nochmals auffrischen.
Mit unserem Hirebuddy Belohnungssystem aktivieren wir die persönlichen Netzwerke deiner Mitarbeiter:innen. Was das genau bedeutet, erklären wir dir in diesem Video.
Das Hirebuddy System erklärt
Zusätzlich zum internen Mitarbeiterempfehlungsprogramm werden deine offenen Stellen auch auf unserer Hirebuddy Jobplattform gepostet.
Auf dieser Plattform sind aktuell mehrere hundert Hirebuddies registriert, mit dem Ziel, Ihr eigenes Netzwerk bei der Jobsuche zu unterstützen und dabei Geld zu verdienen.
Diese Hirebuddies können somit die Jobs deines Unternehmens teilen. Sollte die Empfehlung eingestellt werden, zahlen wir ihnen die Provision aus.
Die Vorteile des Hirebuddy Mitarbeiterempfehlungsprogramms
Schnelle Implementierung: Innerhalb weniger Tage kannst du unser digitales Mitarbeiterempfehlungsprogramm in deinem Unternehmen einführen.
Tausende zusätzliche Recruiter:innen: Zudem holst du dir durch die Veröffentlichung der Inserate auf unserer öffentlich zugänglichen Hirebuddy Jobs Page tausende potenzielle Recruiter:innen, die deine Jobs teilen und dadurch Geld verdienen können.
Kein Mehraufwand für das HR-Team: Wir übernehmen das Tracking jeder Empfehlung und kümmern uns um die gesamte Auszahlung der Prämien.
Maximale Effizienz: Unser System verbindet Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter mit Crowdsourcing-Systemen, sodass du Kandidat:innen erreichst, die über klassische Jobportale nicht gefunden werden können.
DSGVO-konform: Der Schutz der Daten deiner Bewerber:innen und der Hirebuddies ist uns ein großes Anliegen. Wir sorgen dafür, dass alle Prozesse den Datenschutzrichtlinien zu 100% entsprechen.
“Unsere Vision ist es, das effizienteste Recruiting-Tool für Unternehmen zu werden. Unser ambitioniertes Ziel: Innerhalb eines Tages die passenden Kandidat:innen für deine offenen Stellen zu finden – vom Inserieren der Stellenanzeige bis zur Bewerbung.”
Mit der Kraft eines großen Netzwerks und gezielten Empfehlungen revolutionieren wir die Personalsuche. Deine Mitarbeitenden und unsere Hirebuddies werden so zu aktiven Recruiter:innen und helfen dir, die besten Talente für dein Unternehmen zu gewinnen.
Warum Mitarbeiterempfehlungsprogramm in der Pflegebranche immer wichtiger werden.
Warum Empfehlungsprogramme in der Pflegebranche immer wichtiger werden
Bereits heute steht der Pflegebereich in Österreich aufgrund des Fachkräftemangels vor einer großen Herausforderung, die sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird. Prognosen zeigen, dass bis zum Jahr 2050 rund 196.400 Pflege- und Betreuungspersonen benötigt werden, um die derzeitige Versorgungs‐ und Betreuungssituation weiterhin gewährleisten zu können. Dieser Bedarf an Pflegekräften kann jedoch mit den derzeitigen Ausbildungszahlen kaum gedeckt werden. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, bedarf es innovativer Ansätze, wie z.B. Empfehlungsprogramme, die es ermöglichen, bereits bestehende Netzwerke von Pflegekräften zu nutzen, um schnell qualifiziertes Personal zu gewinnen und so den bestehenden Problemen entgegenzuwirken. Hier setzt Hirebuddy an – mit Hirebuddy können Jobs an passende Personen weiterempfohlen und so dazu beigetragen werden, offene Stellen in der Pflege schneller und gezielter zu besetzen – und gleichzeitig attraktive Prämien zu verdienen.
Herausforderungen auf dem Pflegemarkt
Die Pflegebranche in Österreich steht vor einer großen Herausforderung: dem anhaltenden Fachkräftemangel. Die derzeit 127.000 Beschäftigten im akutstationären Bereich sowie in der Langzeitpflege und -betreuung reichen bereits jetzt nicht aus, um den Bedarf an Pflegepersonal zu decken. In den kommenden Jahren wird die Nachfrage nach qualifiziertem Personal weiter steigen. Zum einen wegen der steigenden Lebenserwartung und der demografisch bedingten Zunahme der Pflegebedürftigen, zum anderen durch das altersbedingte Ausscheiden von Pflegekräften aus dem Beruf.
Im Auftrag des Sozialministeriums wurde 2019 von der Gesundheit Österreich GmbH die Pflegepersonal-Bedarfsprognose erstellt und kürzlich entsprechend aktualisiert. Dabei wurde der zusätzliche Bedarf an Pflegepersonal bis zum Jahr 2050 prognostiziert. Die Zahlen sind alarmierend. So zeigt sich, dass bis zum Jahr 2030 rund 51.100 Pflege- und Betreuungskräfte nach- bzw. neu eingestellt werden müssen, um die derzeitige Pflege- und Betreuungssituation weiterhin gewährleisten zu können. Bis 2050 werden sogar rund 196.400 Pflege- und Betreuungskräfte benötigt.
Neben dem steigenden Pflegebedarf durch die Alterung der Bevölkerung sinkt die Gruppe der jungen Menschen, die in der Pflege und Betreuung ausgebildet werden und in den Beruf einsteigen. Damit reicht die Zahl der Neuzugänge durch Absolvent:innen der Ausbildungseinrichtungen nicht aus, um die Lücke an benötigtem Pflegepersonal füllen zu können. Es besteht daher Handlungsbedarf, um den zukünftigen Anforderungen im Bereich der Pflege gerecht zu werden. Als Schlussfolgerung der Pflegepersonal-Bedarfsprognose kann festgehalten werden, dass Maßnahmen wie die Rekrutierung von Wiedereinsteiger:innen oder auch die Rekrutierung von Personal aus dem Ausland ergriffen werden müssen. Die Funktionsfähigkeit und Qualität des Systems ist entscheidend für die Qualität und Motivation der Mitarbeiter, weshalb eine systematische Personalrekrutierung und -bindung notwendig ist.
Die traditionelle Personalrekrutierung stößt nicht nur in der Pflege häufig an ihre Grenzen. Hohe Kosten, ein hoher Zeitaufwand oder auch die Schwierigkeit, Personen mit den gesuchten Qualifikationen zu finden, sind Faktoren, die das Recruiting erschweren. Vor allem Pflegeeinrichtungen stehen vor der Herausforderung, Stellen zeitnah mit geeignetem Personal zu besetzen und damit eine qualitativ hochwertige Pflege zu gewährleisten.
Wie kann also Personal-Rekrutierung in Zukunft besser gelingen?
Neue, effizientere Methoden zur Anwerbung von Fachkräften sind wichtig, die sich vor allem auf die Stärken der Branchen konzentrieren: Vernetzung und Vertrauen spielen unter Pflegekräften eine entscheidende Rolle. Kolleg:innen in der Pflege sind Teil einer Community, die nicht nur ihr Wissen und ihre Erfahrungen untereinander austauscht, sondern auch ein starkes Netzwerk bildet, das sich gegenseitig unterstützt, zusammenhält und so bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz in ihrem unmittelbaren Umfeld helfen kann. Sie wissen meist direkt, ob Freund:innen oder Bekannte auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz sind oder gut in ein Team passen würden. Solche informellen Empfehlungen können helfen, eine Stelle gezielter und effizienter mit einer hoch qualifizierten Person zu besetzen, da sie auf persönlichen Kenntnissen und Erfahrungen beruhen.
Hier liegt ein enormes Potenzial, das innovative Ansätze wie Empfehlungsprogramme bzw. Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter Programme nutzen können, um den Pflegemarkt zu unterstützen und die zukünftige Arbeitssuche in der Pflege zu erleichtern. Pflegekräfte können aktiv zur Lösung der Herausforderungen beitragen, indem sie ihr Netzwerk einbringen und dabei sowohl ihren Arbeitgeber als auch potenzielle Kolleginnen und Kollegen unterstützen.
Was sind die Vorteile von Empfehlungsprogrammen?
Empfehlungsprogramme bzw. “Mitarbeiter werben Mitarbeiter”-Programme haben sich in vielen Branchen bereits seit längerem als bewährtes Mittel etabliert. Qualifiziertes Personal kann auf diese Weise effizient, einfach und zielgerichtet rekrutiert werden. Die Methode ist denkbar einfach: Unternehmen bieten die Möglichkeit, dass Mitarbeiter:innen in ihrem eigenen Umfeld gut geeignete und qualifizierte Personen für offene Stellen empfehlen und so potentielle Kolleg:innen anwerben können. Bei erfolgreicher Einstellung werden die Mitarbeiter:innen belohnt und erhalten eine finanzielle Prämie.
Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programme bieten sowohl für Unternehmen als auch für Mitarbeiter:innen einen großen Nutzen, dessen Wirksamkeit durch einige Studien belegt ist.
Die Liste von Vorteilen für die Unternehmen ist lang:
Kosteneffizienz und Verkürzte Einstellungsdauer
Laut einer Benchmarkstudie 2023 haben bereits 74% der befragten Unternehmen weltweit solche Programme im Einsatz und weitere 14% planen die Einführung von Mitarbeiterempfehlungsprogrammen. Diese Daten zeigen, wie vielversprechend und effektiv solche Programme sind und dass die Unternehmen von ihrem Erfolg überzeugt sind.
Zum einen profitieren die Unternehmen von einer Kosten- aber auch Zeitersparnis. So zeigt sich, dass 50% der befragten Unternehmen ihre Rekrutierungskosten senken konnten und empfohlene Kandidat:innen im Schnitt nach 35 Tagen eingestellt werden – bei nicht empfohlenen Kandidat:innen kommt es dagegen erst nach 50 Tagen zu einer erfolgreichen Einstellung.
Anerkennung und Wertschätzung
Mitarbeitende, die potentielle Kandidat:innen empfehlen, nehmen aktiv am Empfehlungsprozess teil. Dies steigert einerseits die Motivation der Mitarbeitenden und wird andererseits von den Unternehmen als Zeichen des Vertrauens und der Wertschätzung wahrgenommen.
Stärkung des Teamgeistes
Es wird ein vertrautes Arbeitsumfeld geschaffen, dadurch dass Mitarbeitende ihre Bekannten oder Freund:innen direkt weiterempfehlen. Dies fördert die Teamarbeit und führt zu einer höheren Arbeitszufriedenheit. Die aktive Empfehlung von Personen, die gut ins Team passen, kann zudem zu einer positiven Unternehmenskultur beitragen.
Schnellere Einarbeitung neuer Kolleg:innen
Dadurch, dass die Mitarbeitenden ihre empfohlenen Kandidat:innen bereits mit den internen Abläufen und der Unternehmenskultur vertraut gemacht haben, können diese schneller eingearbeitet werden.
Monetäre Anreize
Last but not least – wird eine empfohlene Person erfolgreich eingestellt, werden die Mitarbeitenden dafür belohnt und erhalten oft finanzielle Prämien.
Die Vorteile von Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programmen werden somit auch im Pflegebereich sichtbar und können hier gezielt eingesetzt werden, um qualifiziertes Personal zu gewinnen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Pflegebranche ist stark vernetzt. Pflegekräfte wissen am besten, ob sie in ihrem unmittelbaren Umfeld Bekannte oder Freund:innen haben, die entweder selbst auf der Suche nach einem neuen Job sind oder wiederum jemanden kennen könnten, der auf Jobsuche ist. Mitarbeiterempfehlungsprogramme nutzen diese “Kennst-du-jemanden-der-jemanden- kennt” effektiv aus und machen den Rekrutierungsprozess für Pflegekräfte interessanter. Davon profitieren sowohl die Personalgewinnung als auch die Mitarbeiter:innen selbst. Vor allem monetäre Anreize machen den Einsatz solcher Programme attraktiv. – Hier setzt Hirebuddy an.
Hirebuddy – Ein Empfehlungstool, das dem Fachkräftemangel effektiv entgegen wirkt
Hirebuddy ist ein Empfehlungstool, mit dem Familie, Bekannte und Freund:innen bei der Jobsuche unterstützen können. Ein Job kann einfach an eine passende Person weiterempfohlen werden und bei erfolgreicher Einstellung wird eine monetäre Prämie ausgezahlt. Hirebuddy besteht aus einem jungen Team aus Wien, das daran glaubt, dass persönliche Beziehungen die Jobvermittlung verkürzen und präzise machen können. Es ist die Lösung, um insbesondere dem Fachkräftemangel in der Pflege effizient entgegenzuwirken, indem persönliche Netzwerke und starke Communities unter Pflegekräften genutzt werden.
Wie hilft Hirebuddy mit seinem System im Pflegesektor?
Zugänglichkeit für alle
Hirebuddy überwindet sprachliche Barrieren und bietet eine benutzerfreundliche Plattform, so dass das System für jedermann einfach zu bedienen ist. Das heißt, unabhängig von Sprache und technischen Kenntnissen kann jede Person Hirebuddy nutzen und somit Jobs an Familie, Bekannte und Freund:innen empfehlen.
Einfach und bequem
In wenigen Schritten kann man sich kostenlos registrieren und erhält Zugang zu allen Stellenangeboten. Auch der Fortschritt der eigenen Empfehlung und die aktuelle Höhe der Provision können jederzeit nachverfolgt werden.
Einzigartiges Belohnungssystem
Mit der Empfehlung von Jobs kann man nicht nur Kolleg:innen und Freund:innen unterstützen, sondern auch selbst in Form von Geldprämien profitieren. Jeder, der dazu beiträgt, Jobs mit der passenden Person zu verbinden, wird belohnt. Dabei funktioniert die Empfehlung auch über zwei Ecken. Das bedeutet, dass es auch eine Belohnung gibt, wenn die eigene Empfehlung wiederum an eine andere Person weitergeleitet wird und diese dann jemanden findet, der für eine Stelle geeignet ist. Hier gilt also das Prinzip: “Kennst du jemanden, der jemanden kennt?”
Neue Karrierewege ermöglichen
Mit einer einfachen Empfehlung kann das Berufsleben der eigenen Familie und von Freund:innen verändert und unterstützt werden. So wird das persönliche Netzwerk auf einfache Weise auf Jobs aufmerksam gemacht und neue Karrieremöglichkeiten eröffnet.
Wie funktioniert das Hirebuddy Empfehlungssystem?
In drei einfachen Schritten kann man Freund:innen und Familie bei der Jobsuche helfen und dabei selbst von attraktiven Prämien profitieren:
Jobs entdecken
Hirebuddy hat die Jobs, die es wert sind, mit den eigenen Freund:innen und der Familie geteilt zu werden. Auf der Unternehmensseite von Hirebuddy kann ganz einfach ein passender Job ausgewählt werden.
Du bist neugierig wie das Ganze aussieht, mach dir selbst ein Bild und schau dir alle Jobs an die bei uns gelistet sind.
Einfach und bequem in nur wenigen Schritten kostenlos bei Hirebuddy anmelden, um einen personalisierten Link zu erstellen. Dieser Link dient als Jobempfehlung und kann mit Freund:innen oder auf Social Media geteilt werden, damit diese auf den passenden Job zugreifen können.
Geld verdienen
Wird jemand über diesen Link erfolgreich eingestellt, erhält die Vermittler:in des Jobs die ausgeschriebene Provision.
Hirebuddy ist also eine einfache und schnelle Lösung, um vor allem im Pflegebereich Bekannten und Kolleg:innen bei der Jobsuche zu helfen, selbst davon in Form von Geldprämien zu profitieren und dem Fachkräftemangel erfolgreich entgegenzuwirken. Hirebuddy ist die neue Form der Personalrekrutierung.
Der Pflegebereich steht vor einer großen Herausforderung, die sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird. Die Zahl der Pflegekräfte, die zur Sicherstellung der derzeitigen Versorgungssituation benötigt werden, kann mit den derzeitigen Ausbildungszahlen und Rekrutierungsmaßnahmen kaum gedeckt werden. Mit den richtigen Ansätzen kann diesen Problemen jedoch entgegengewirkt werden. Persönliche Netzwerke und Empfehlungen spielen eine entscheidende Rolle, um schnell und gezielt qualifizierte Fachkräfte zu finden. Der Zusammenhalt und das Vertrauen unter Kolleg:innen in der Pflege ist dabei ein wichtiger Faktor, der Empfehlungsprogramme wie Hirebuddy wirkungsvoll macht. Mit Hirebuddy wird eine innovative Lösung für dieses Problem geschaffen, die nicht nur den Rekrutierungsprozess in der Pflege revolutioniert, sondern auch die Pflegekräfte selbst mit einbezieht. Ob durch direkte Jobempfehlungen oder durch den Aufbau einer Empfehlungskette – jede Person, die zur Jobvermittlung beiträgt, wird belohnt.
Entdecke selbst, wie einfach und effektiv Jobempfehlungen mit Hirebuddy sein können. Werde Teil einer tollen Community und verhelfe deinen Liebsten zu einem neuen Job.
Studien zeigen, dass langjährige Berufserfahrung nur sehr schwach mit tatsächlicher Leistung zusammenhängt. Erfahrung allein macht niemanden automatisch besser – entscheidend ist, was und wie jemand aus seinen Erfahrungen lernt.
Obwohl „langjährige Erfahrung“ im Recruiting oft als Qualitätsmerkmal gilt, zeigen psychologische Studien seit Jahrzehnten ein anderes Bild: Die Anzahl der Berufsjahre sagt nur sehr wenig über die tatsächliche Leistung aus. Je nach Metaanalyse liegt der Zusammenhang zwischen Erfahrung und Performance bei 0–7 % – also nahezu bei Null (Kanning, 2024).
Berufserfahrung ist also kein Garant für Kompetenz oder Expertise. Auch erfahrene Fach- und Führungskräfte können dieselben Bewertungsfehler machen wie Berufseinsteiger*innen. Für Recruiting und Talentförderung gilt: lieber auf Lernfähigkeit und Entwicklungspotenzial achten als nur auf die Anzahl der Berufsjahre.
KI soll uns produktiver machen – aber was, wenn sie uns tatsächlich mehr Arbeit beschert?
Immer mehr Unternehmen investieren in generative KI-Tools, um Prozesse zu beschleunigen und Teams zu entlasten. Doch laut einer aktuellen Studie des MIT Media Lab sehen 95 % der Organisationen keinen messbaren Mehrwert. Die Technologie wird also begeistert genutzt – aber sie bringt oft keinen echten Fortschritt.
Warum ist das so?
Wenn gute Arbeit nur so aussieht: Das Phänomen „Workslop“
Forschende des BetterUp Labs und des Stanford Social Media Lab haben einen möglichen Grund gefunden: „Workslop“.
Der Begriff beschreibt KI-generierte Arbeitsinhalte, die auf den ersten Blick professionell wirken – gut formatiert, sauber strukturiert, beeindruckend lang. In Wahrheit sind sie aber oberflächlich, unpräzise oder inhaltlich leer.
Das Problem: Diese scheinbar fertigen Ergebnisse müssen von Kolleg:innen später überarbeitet, ergänzt oder ganz neu erstellt werden. Statt Zeit zu sparen, verschiebt sich die eigentliche Denkarbeit einfach vom Ersteller zur Empfängerin– und kostet das Team wertvolle Stunden.
Das unsichtbare Produktivitätsloch
Laut der Studie haben 40 % der befragten Mitarbeitenden in den letzten vier Wochen mindestens einmal „workslop“ erhalten. Im Schnitt machen diese KI-Ergebnisse über 15 % der Inhalte aus, die im Arbeitsalltag geteilt werden.
Und das hat Folgen:
Beschäftigte verbringen fast zwei Stunden damit, Workslop zu korrigieren oder neu aufzubereiten.
Das kostet Unternehmen im Schnitt 186 US-Dollar pro Mitarbeitendem und Monat.
Hochgerechnet auf 10.000 Mitarbeitende summiert sich das auf über 9 Millionen Dollar pro Jahr – reine Verschwendung durch ineffektive KI-Nutzung.
Hinzu kommt der soziale Faktor: 53 % der Befragten gaben an, sich über Workslop zu ärgern, 42 % verloren das Vertrauen in Kolleg:innen, die es verschicken, und 37 % hielten diese Personen anschließend sogar für weniger kompetent.
Reaktion von Angestellten auf Nutzung von KI im Arbeitskontext
Warum das passiert
Viele Führungskräfte fördern den Einsatz von KI mit dem richtigen Ziel – Effizienz, Innovation, Zukunftsfähigkeit. Doch wenn KI „überall und jederzeit“ eingesetzt werden soll, entsteht schnell das Gegenteil: gedankenlose Nutzung ohne Ziel oder Qualitätssicherung.
Diese Haltung wird oft unbewusst von oben vorgelebt. Wenn Führungskräfte nicht klar definieren, wo und wie KI sinnvoll ist, übernehmen Mitarbeitende diese Unklarheit – und nutzen Tools, um Aufgaben einfach „abzuhaken“.
Drei Prinzipien für sinnvolle KI-Nutzung
Damit KI wirklich produktiv macht, braucht es nicht mehr Tools, sondern bessere Leitplanken. Die Forschung zeigt: Erfolgreiche Teams zeichnen sich durch klare Orientierung, Eigenverantwortung und eine positive Haltung zur Technologie aus.
1. Bewusst statt beliebig einsetzen
Nicht jede Aufgabe ist für KI geeignet. Definiere klare Guidelines:
Wann darf KI unterstützen (z. B. für Ideensammlung, Datenanalyse, Textentwürfe)?
Wann nicht (z. B. bei komplexen Entscheidungen, sensibler Kommunikation)? So stärkst du die Qualität der Ergebnisse – und das Vertrauen im Team.
2. Den „Pilot:innen“-Mindset fördern
In der Forschung werden zwei Typen unterschieden:
Pilots – nutzen KI aktiv, um ihre Arbeit zu verbessern.
Passengers – lassen die KI für sich denken, um Arbeit zu vermeiden.
Motiviere dein Team, Pilot:innen zu sein: Menschen, die KI als Werkzeug nutzen, nicht als Krücke. Dafür braucht es Vertrauen, Schulung und Mut zum Experimentieren.
3. Kollaboration neu denken
KI verändert, wie Zusammenarbeit funktioniert. Wer heute mit KI arbeitet, arbeitet automatisch auch für Kolleg:innen mit – weil jedes KI-Ergebnis in gemeinsame Workflows einfließt.
Mach klar: KI ist ein Team-Tool, kein Shortcut. Gute Zusammenarbeit bedeutet, KI-Ergebnisse so einzubringen, dass sie das Team voranbringen, nicht bremsen.
Fazit: KI braucht Führung – und Haltung
Workslop entsteht nicht durch KI selbst, sondern durch fehlende Klarheit, Verantwortung und Feedbackkultur.
Wenn du als Führungskraft den Rahmen vorgibst, wo KI echten Mehrwert liefert, und dein Team ermutigst, sie mit Bedacht und Zielbewusstsein einzusetzen, wird KI zu dem, was sie sein soll: ein Werkzeug, das Arbeit erleichtert – nicht vervielfacht.
Für viele von uns fühlt sich Netzwerken an wie ein unausweichliches Pflichtprogramm: künstlich, oberflächlich und manchmal sogar ein bisschen eigennützig. Die Vorstellung, Small Talk mit Fremden zu führen oder Beziehungen nur aus Karrieregründen aufzubauen, wirkt oft unangenehm, besonders dann, wenn Authentizität und Ehrlichkeit im eigenen Wertesystem weit oben stehen.
Doch Netzwerken muss nicht strategisch oder berechnend sein. Es kann vielmehr eine Gelegenheit sein, echte Verbindungen zu schaffen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam zu wachsen. Im besten Fall bedeutet Networking nicht, etwas zu nehmen, sondern etwas zu teilen: Wissen, Inspiration, Unterstützung oder einfach ehrliches Interesse an anderen Menschen.
Heute funktioniert Networking anders als noch vor einigen Jahren. Es ist digitaler, datengetriebener und zugleich menschlicher geworden. Plattformen wie LinkedIn ermöglichen nicht nur, Kontakte zu knüpfen, sondern auch, Ideen sichtbar zu machen, voneinander zu lernen und Netzwerke gezielt und nachhaltig aufzubauen. Wer versteht, dass Networking keine oberflächliche Taktik, sondern eine Haltung ist, kann daraus einen echten Mehrwert schaffen. Für sich selbst, für andere und für die eigene Organisation.
1. Warum Networken wichtiger ist als je zuvor
In einer Arbeitswelt, die sich rasant verändert, ist Networking längst kein „nice to have“ mehr. Es ist ein entscheidender Faktor für beruflichen Erfolg und persönliche Entwicklung. Netzwerke öffnen Türen, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht sichtbar sind: zu neuen Jobchancen, zu wertvollem Wissen und zu Menschen, die inspirieren und unterstützen.
Zahlreiche Studien zeigen, dass Personen mit starken und gepflegten Netzwerken schneller befördert werden und im Durchschnitt höhere Gehälter erzielen. Das liegt nicht nur daran, dass sie mehr Kontakte haben, sondern vor allem daran, dass sie sichtbarer sind, innerhalb und außerhalb ihres Unternehmens. Wer von KollegInnen, Vorgesetzten und externen PartnerInnen als engagiert und kompetent wahrgenommen wird, hat deutlich bessere Chancen, für neue Projekte oder Positionen empfohlen zu werden.
Doch Networking ist weit mehr als ein Karrieretool. Ein gut gepflegtes Netzwerk ist auch ein Lernraum. Der Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Bereichen eröffnet neue Perspektiven, fördert Kreativität und erweitert das eigene Verständnis für Branchenentwicklungen. Ob durch Feedback, Diskussionen über Trends oder den Einblick in andere Arbeitsweisen, jede Interaktion kann zum persönlichen Wachstum beitragen.
Kurz gesagt: Ein starkes Netzwerk ist heute eine der wertvollsten Ressourcen im Berufsleben. Es ist nicht nur der Schlüssel zu neuen Möglichkeiten, sondern auch zu kontinuierlichem Lernen und damit zu einer nachhaltigen, erfüllten Karriere.
2. Die Stärke schwacher Verbindungen
Wie entstehen wirklich wertvolle berufliche Chancen? Entgegen der Intuition sind es nicht immer die engen FreundInnen oder direkten KollegInnen, die Türen öffnen, sondern oft Menschen, zu denen nur lose Verbindungen (“weak ties”) bestehen. Dieses Phänomen wird in der Sozialforschung als „Stärke schwacher Verbindungen“ bezeichnet und wurde kürzlich in einer großangelegten Studie eindrucksvoll bestätigt.
Eine im Science Magazine veröffentlichte Untersuchung, die auf den LinkedIn-Daten von über 20 Millionen Personen basiert, zeigte: Schwache bis moderat schwache Verbindungen sind am effektivsten, wenn es darum geht, neue Jobs zu finden. Der Grund liegt auf der Hand: Während enge Beziehungen meist Zugang zu denselben Informationen und Netzwerken bieten, eröffnen lose Kontakte den Blick in neue soziale Kreise, Branchen und Perspektiven.
Ein besonders anschauliches Ergebnis der Studie: Eine Verbindung mit rund zehn gemeinsamen Kontakten verdoppelt die Wahrscheinlichkeit eines Jobwechsels im Vergleich zu sehr schwachen Verbindungen. Diese lose, aber relevante Vernetzung schafft genau den richtigen Grad an Nähe, um vertrauenswürdig zu wirken und gleichzeitig weit genug entfernt zu sein, um neue Chancen sichtbar zu machen.
Besonders deutlich zeigt sich dieser Effekt in Technologiebranchen, KI-getriebenen Industrien und Remote-Work-Umgebungen, wo Innovation, Vernetzung und Informationsfluss entscheidend sind. Hier können schwache Verbindungen nicht nur den Zugang zu neuen Positionen erleichtern, sondern auch den Wissenstransfer zwischen Teams und Organisationen fördern.
Im digitalen Zeitalter bedeutet das: Erfolgreiches Networking lebt von Diversität: beruflich, thematisch und geografisch. Wer sein Netzwerk bewusst erweitert, über den eigenen Fachbereich hinaus denkt und Verbindungen zu unterschiedlichen Menschen pflegt, schafft nicht nur mehr Möglichkeiten, sondern auch ein stabiles Fundament für langfristiges Lernen und Entwicklung.
3. Wie du richtig ins Networking einsteigst
Viele Menschen verbinden Networking mit steifen Veranstaltungen, Namensschildern und gezwungenen Gesprächen, doch das ist ein Missverständnis. Echtes Networking beginnt nicht auf Großevents, sondern im Kleinen: bei den Menschen, die du bereits kennst.
Ein besonders wirkungsvoller Startpunkt sind die sogenannten „dormant ties“, also frühere Kontakte, mit denen du einmal regelmäßig im Austausch warst, die aber im Laufe der Zeit eingeschlafen sind. Diese Verbindungen haben einen entscheidenden Vorteil: Es besteht bereits eine Basis aus Vertrauen und gemeinsamer Geschichte, gleichzeitig bringen sie neue Perspektiven und frische Informationen mit.
Forschungen zeigen, dass gerade diese wiederbelebten Kontakte oft kreativer und inspirierender sind als ganz neue Bekanntschaften. Sie kombinieren Nähe mit Neuheit, du musst dich nicht völlig neu vorstellen, aber die Themen und Lebensumstände haben sich seit dem letzten Kontakt verändert.
Ein einfacher, aber wirkungsvoller Tipp: Nimm dir vor, jede Woche zwei bis drei alte Kontakte anzuschreiben. Das muss kein langes oder formelles Anschreiben sein, oft reicht eine kurze, ehrliche Nachricht wie:
„Ich musste gerade an dich denken – wie geht’s dir?“
So entstehen natürliche Gespräche, aus denen sich ganz organisch neue Möglichkeiten entwickeln können, sei es ein beruflicher Impuls, ein gemeinsames Projekt oder einfach ein inspirierender Austausch. Networking muss nicht anstrengend sein – es beginnt mit einer kleinen, authentischen Geste.
4. Das Prinzip der Gegenseitigkeit: Wie Hilfe Vertrauen schafft
Die Kommunikationsexpertin Deborah Grayson Riegel prägte den Begriff „Help Fluency“, die Fähigkeit, anderen Menschen unkompliziert, gezielt und ehrlich zu helfen. Dieses Prinzip verändert die Dynamik jeder Beziehung: Wer Unterstützung anbietet, baut Vertrauen auf, schafft Sympathie und stärkt Bindungen langfristig.
Helfen kann dabei ganz einfach aussehen:
den Lebenslauf einer Bekannten gegenlesen,
einem Kollegen ehrliches Feedback geben,
einer Kontaktperson aufmerksam zuhören,
oder eigene Erfahrungen teilen, wenn sie jemand anderem weiterhelfen könnten.
Solche Gesten sind keine kleinen Nettigkeiten, sondern der soziale Kitt echter Netzwerke. Sie schaffen das Gefühl gegenseitiger Wertschätzung und eröffnen oft Wege, die man nicht geplant hat.
5. Inklusives Networking: Vielfalt als Stärke
Netzwerke sind mächtige Werkzeuge, aber sie sind nicht für alle Menschen gleich zugänglich. Oft profitieren diejenigen am meisten, die bereits über privilegierte Zugänge verfügen: etwa durch Bildung, Herkunft oder berufliche Position. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht, das viele Talente unsichtbar macht.
Doch genau hier liegt eine Chance. Vielfalt ist keine Hürde, sondern eine Stärke. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen bringen neue Perspektiven, Ideen und Lösungsansätze in Netzwerke ein. Mehrsprachigkeit, kulturelle Kompetenz oder vielfältige Lebenserfahrungen sind wertvolle Ressourcen. Sie erweitern den Horizont und fördern Innovation.
Inklusives Networking bedeutet deshalb, Beziehungen bewusst vielfältig zu gestalten. Das heißt: sich nicht nur mit Menschen zu vernetzen, die einem selbst ähnlich sind, sondern aktiv Verbindungen zu suchen, die Unterschiede sichtbar machen und bereichern.
6. Neue Wege des Netzwerkens: Wenn Empfehlungen Kreise ziehen
In der heutigen Arbeitswelt entstehen berufliche Chancen immer seltener über klassische Bewerbungsprozesse und immer häufiger über persönliche Empfehlungen. Was früher als zufälliger Glückstreffer galt („Ich kenne da jemanden, der jemanden kennt…“), wird heute zunehmend systematisch genutzt.
Das Konzept von Hirebuddy basiert auf einer einfachen, aber wirkungsvollen Idee: Empfehlungen sind die stärkste Währung im Recruiting. Statt teurer Anzeigen oder anonymer Datenbanken setzt man auf die Kraft der Netzwerke und auf die sogenannten rekursiven Ketten. Dabei kann jede Person, die eine offene Stelle entdeckt, den Job in ihrem Umfeld weiterempfehlen. Wenn über diese Empfehlung jemand eingestellt wird, profitieren nicht nur direkte Kontaktpersonen, sondern auch jene, die den Link zuvor weitergegeben haben. So entsteht eine Art digitale Empfehlungskette, die sich organisch ausbreitet, über Freundeskreise, Branchen und sogar Ländergrenzen hinweg.
Der Ansatz knüpft an ein zentrales Forschungsergebnis an, das zuletzt im Science Magazine publiziert wurde: Nicht die engen Beziehungen, sondern die schwachen bis moderat schwachen Verbindungen sind oft entscheidend für berufliche Mobilität. Menschen aus weiter entfernten Netzwerken bringen neue Perspektiven, Informationen und Chancen – genau das, was in traditionellen Recruiting-Strukturen oft fehlt.
Jede:r kann Teil des Netzwerks werden, unabhängig von Position, Branche oder sozialem Hintergrund. Das macht das System gerade für kleine und mittlere Unternehmen attraktiv, die keine großen HR-Abteilungen haben, aber vom sozialen Kapital ihrer Mitarbeitenden profitieren möchten.
Erfolg entsteht heute nicht durch Abschottung, sondern durch Verbindung. Und manchmal reicht schon ein weitergeleiteter Link, um eine ganze Kette von Chancen in Bewegung zu setzen.
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Wir bei Hirebuddy nehmen das Feedback unserer Nutzer:innen und Kund:innen ernst. Wir sind überzeugt, dass sich unsere Produkt- und Feature-Palette nicht durch bloßes Raten oder interne Annahmen entwickeln sollte, sondern durch die tatsächlichen Bedürfnisse und Wünsche der Menschen, die unsere Plattform täglich nutzen.
Und genau deshalb haben wir zugehört – und viele der Anregungen umgesetzt, die uns in den letzten Wochen erreicht haben.
Neuerungen für unsere Empfehler (Hirebuddies)
Unsere Hirebuddies sind das Herzstück von Hirebuddy. Sie kennen die passenden Personen und empfehlen die/den ideale:n Kandidat:in. Um diese Empfehlungen noch einfacher und transparenter zu gestalten, haben wir das User-Dashboard vollständig überarbeitet und mit neuen Funktionen ausgestattet.
Status der empfohlenen Person
Ein häufig geäußerter Wunsch war mehr Transparenz im Bewerbungsprozess. Ab sofort zeigt ein Statusbalken genau an, in welchem Schritt sich die empfohlene Person gerade befindet. So behalten unsere Hirebuddies jederzeit den Überblick – auch über ihre potenzielle Provision, sobald eine Empfehlung erfolgreich eingestellt wird.
Übersicht über Provisionen
Auch die Darstellung der Provisionen wurde verbessert. Der Bereich „Provision in Aussicht“ zeigt nun klar, welchen Betrag unsere Empfehler:innen erhalten, sobald ihre Empfehlung die Probezeit erfolgreich abgeschlossen hat. Danach wird der Betrag automatisch in „Mein Guthaben“ verschoben und steht für die Auszahlung bereit.
Gezieltere Jobvorschläge per E-Mail
Empfehler können in ihrem Profil jetzt ihre Interessen und Branchenschwerpunkte angeben. Dadurch erhaltet ihr künftig Jobvorschläge, die wirklich zu eurem Netzwerk passen – also genau dort, wo ihr gut vernetzt seid und am Häufigsten passende Kandidat:innen kennt.
Schaut gerne vorbei und macht euch selbst ein Bild von den neuen Features!
Wenn euch etwas auffällt oder ihr weitere Wünsche habt, lasst es uns wissen, mit einem E-Mail an office@hirebuddy.link – denn euer Feedback und eure Ideen machen Hirebuddy zu dem, was wir heute sind.
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